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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 32/2020
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Planungswettbewerb für den Donatusplatz vergeben

Für den Donatusplatz wird ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben

Der Lkw-Verkehr zum Sägewerk „Auf Abert“ macht Probleme

Neben dem Thema „Platzbedarf für KiTas“ hatte der Stadtrat in seiner Sitzung noch weitere Themen zu beraten und Beschlüsse herbei zu führen. Corona-bedingt fand die Sitzung in der Hochwaldhalle statt, neben den Ratsmitgliedern hatten auch einige Zuhörer den Weg zur Sitzung gefunden. Auf der Agenda standen u. a. der Stadtumbau, die Besetzung des Beirates „Kultur(er)Leben“, Sanierungsarbeiten an der Hochwaldhalle, das Baugebiet im Stadtteil Höfchen und die Kaufpreisgestaltung für den Gewerbepark „Römerstraße“ im Stadteil Abtei.

Nachdem Stadtbürgermeisterin Lena Weber den Rat und die Zuhörer begrüßt hatte, teilte sie mit, das im 2. Halbjahr 2020 wieder der normale Sitzungsbetrieb des Stadtrates aufgenommen wird, zum Thema „Klösterchen“ am 17. August eine Bürgerversammlung stattfindet, die Tablets für die Ratsmitglieder bestellt sind und demnächst ausgeliefert werden, im Stadtpark ein Bouleplatz errichtet worden ist und die Verkehrsmessanlage in der Straße „Zum Dörrenbach“ nicht nur die Geschwindigkeit misst, sondern auch das Verkehrsaufkommen erfasst.

Zum Thema „Stadtumbau“ soll ein Planungswettbewerb Donatusplatz ausgeschrieben werden. Die Gesamtkosten für die Durchführung des Wettbewerbs belaufen sich auf 56.000 Euro, davon entfallen 29.000 Euro auf die Betreuung des Planungswettbewerbs, 12.000 Euro werden an Preisgeldern vergeben und die jeweiligen Fachpreisrichter erhalten zusammen 15.000 Euro. Die Wettbewerbsbetreuung wurde durch den Stadtrat an das Architekturbüro Hille u. Tesch aus Ingelheim zum o. g. Preis vergeben. Das Büro soll den Wettbewerb vorbereiten und koordinieren, diesen organisieren und alle notwendigen Schritte einleiten und begleiten.

Der Beirat „Kultur(er)Leben soll wieder besetzt werden. Hierzu können die einzelnen Fraktionen Vorschläge machen, es können sich aber auch interessierte Bürger aus Hermeskeil melden.

Der Lkw-Verkehr zum Sägewerk „Auf Abert“ bereitet wegen Lärm- und Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit schon seit längerem Probleme. Die Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke hat hierzu einen Antrag gestellt, danach soll sich die Stadtführung für eine Optimierung des besagten Lkw-Verkehrs einsetzen. Der Sägewerksbesitzer und die Polizei sollen dazu mit ins Boot. Eine Regelung, wo die Fahrzeuge zu fahren haben, ist lt. Lena Weber nicht möglich, in Gesprächen will sie aber erreichen, dass die Lkw-Fahrer nicht nur eine Route nehmen.

Die Eingangstüren zur Hochwaldhalle in Hermeskeil sind in die Jahre gekommen, nicht behindertengerecht und energetisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Über die Vergabestelle wurde die Erneuerung ausgeschrieben, die Firma MFT aus Wittlich hat mit rd. 45.000 Euro den Zuschlag erhalten.

Zu den genannten Kosten kommen noch die Aufwendungen für Elektroinstallationen, neue Beleuchtung und Pflaster- und Malerarbeiten, im Haushalt der Stadt sind insgesamt 78.000 Euro vorgesehen.

Das Baugebiet im Stadtteil Höfchen soll einen Straßennamen erhalten. Nach ausgiebiger Diskussion entschied sich der Rat mehrheitlich für den Namen „Ober der Hirtenwiese“.

Im Gewerbepark „Römerstraße“ im Stadteil Abtei sind noch einige gewerbliche Grundstücke nicht verkauft. Wegen des derzeit gültigen Preises von 49 Euro je qm sind schon einige Interessenten abgesprungen. Im Vergleich zu anderen Kommunen in RLP ist der Preis relativ hoch, so kostet z. B. ein qm im Gewerbegebiet IRT in Föhren bisher nur 23 Euro. Tiberius Dersidan (CDU) schlug vor, den Preis unter 30 Euro je qm anzusetzen, Bernhard Kronenberger schlug einen Preis zwischen 20 und 25 Euro vor. Letztendlich einigte sich der Stadtrat auf einen Preis von 23 Euro/qm.

bb