Das Hermeskeiler Waldstadion hat sich am vergangenen Wochenende in eine stimmungsvolle Open-Air-Arena verwandelt. Der Heavy Metal Club (HMC) Heidenecken feierte die gelungene Premiere seines ersten großen Festivals in der Region. Unter dem passenden Motto „Rock den Keiler, präsentierte der Verein ein abwechslungsreiches Musikprogramm, das etwa 300 Musikbegeisterte anlockte.
Die Mischung aus sattem Sound, bestem Sommerwetter und einer reibungslosen Organisation sorgte für einen vollen Erfolg. Elf Bands auf zwei Bühnen sorgten von den Mittagsstunden bis weit nach Mitternacht für beste Stimmung. Bereits ab 12.00 Uhr öffneten sich die Tore des Festival-Geländes. Auf der Hauptbühne sorgten Bands wie Insane of Madness, Sober Truth, The End is Fancy, White Burial, Tortuga, Inhale The Void, Kolossos, Masssiv Punch und schließlich Menschenfresser bis nach Mitternacht für ein abwechslungsreiches Programm durch die Welt des harten Rocks. Von klassischem Heavy Metal über Hard Rock bis hin zu modernen Metal-Klängen war alles dabei.
Parallel dazu bot die Acoustic-Bühne im Biergarten während der Umbaupausen ein ruhigeres musikalisches Kontrastprogramm. Zu den Akustic-Bands im Biergartenbereich gehörten das Sunrise Project, die altbekannte Rockklassiker performen, sowie Chris Iry & Friends, die Eigenkompositionen und Klassiker der irischen Musik und Blues bis hin zu Country zum Besten gaben.
Dieses Konzept kam bei den Gästen hervorragend an und sorgte dafür, dass zu jeder Zeit Livemusik geboten wurde. Das Waldstadion verwandelte sich an diesem Tag in einen Treffpunkt für Musikbegeisterte aller Generationen. In entspannter und friedlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und die besondere Festivalstimmung genossen.
Viele Besucher lobten die familiäre Organisation, die kurzen Wege und die angenehme Atmosphäre, die das erste Hochwald Open Air auszeichneten. Etwa 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des HMC Heidenecken sowie lokale unterstützende Vereine und Sponsoren sorgten dafür, dass die Veranstaltung reibungslos verlief. Ein Sonderlob verdienten sich die Organisatoren für den reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen. Der Service an den Getränke- und Verpflegungsständen lief vorbildlich, sodass auch neben dem musikalischen Programm für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Dank kurzer Wartezeiten und einer gut durchdachten Logistik wurden die Gäste bestens versorgt, was maßgeblich zum rundum gelungenen Gesamteindruck des Festivals beitrug. Darüber hinaus präsentierten sich verschiedene lokale Vereine und Organisationen mit Informationsständen. Sie nutzten die Gelegenheit, um auf ihre Arbeit in den Bereichen Tierwohl, Inklusion und Gemeinwohl aufmerksam zu machen. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf des Festivals sehr zufrieden. Sie betonten besonders die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Hermeskeil sowie das gute Miteinander aller Beteiligten.
Rund 300 zufriedene Besucher, durchweg positive Rückmeldungen und ein störungsfreier Ablauf bestätigen, dass sich die monatelange Vorbereitung gelohnt hat. Mit dem Hochwald Open Air ist es gelungen, das kulturelle Angebot in Hermeskeil um eine weitere attraktive Veranstaltung zu bereichern und gleichzeitig die regionale Musikszene zu stärken.
Nach dieser gelungenen Erstauflage blicken Organisatoren und Besucher bereits optimistisch in die Zukunft. Wenn die Resonanz so positiv bleibt, könnte sich das Hochwald Open Air „Rock den Keiler“ zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Hochwald entwickeln. Die Premiere hat jedenfalls eindrucksvoll gezeigt, dass auch in Hermeskeil Platz für ein hochwertiges Rock- und Metalfestival ist und dass das Waldstadion hierfür eine hervorragende Kulisse bietet. (Kö)