Titel Logo
Rund um Hermeskeil
Ausgabe 35/2026
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Volles Haus und viel Stimmung am Musikpavillon in Reinsfeld

Quartettverein „Concordia“ Reinsfeld mit 5. Auflage des „Föndelfeschts“

Am vergangenen Sonntag, 23. August 2026 nachmittags fand auf dem Platz vor dem Musikpavillon die 5. Auflage des traditionellen Open-Air-Konzertes statt. Der Ursprung des Festes, so Vorsitzender Heribert Eiden bei seiner Begrüßungsrede, lag in der Restaurierung der Vereinsfahne. Die war 1952 anlässlich des 40 jährigen Jubiläums zum Preis von 1020 DM angeschafft worden. In den 1970er Jahren war sie über mehrere Jahre verschwunden. Nach dem Wiederauftauchen war sie aufgrund falscher Lagerung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Verein wollte das Kulturgut erhalten und beschloss, sie aufwändig renovieren zu lassen. 2015 konnte man sie der Bevölkerung im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung am Pavillon präsentieren. Die Aktion, die auch dem Einspielen eines Teils der Kosten (4.000 €) galt, kam so gut an, dass sich der Verein entschloss, das Fest in gewissen Zeitabständen zu wiederholen. Sonnenschein und angenehme Temperaturen - also bestes Feierwetter - bescherte Petrus den Aktiven des Vereins für dieses Fest. Zahlreiche Freunde des Chorgesanges bevölkerten am Nachmittag den Platz vor dem Musikpavillon, der von fleißigen Helfern zu einem schattigen und schmucken Aufenthaltsort verwandelt worden war, um der Vielfalt des Chorgesanges zu lauschen, die von den beteiligten Chören präsentiert wurde. Die Bandbreite reichte von klassischer Männerchorliteratur über speziell arrangierte Schlager und Volkslieder bis zu moderner Chormusik, teils mit choreographischen und schauspielerischen Elementen untermalt. Mit von der Partie waren neben den beiden Formationen des Vereins, die den Anfang machten, der Kinderchor „Singfrösche“, die Männergesangvereine aus Fell/Riol und Schöndorf, die Chorgemeinschaft „Friede“ Gusenburg, die „Herrenrunde“ aus Sötern und die Liedertafel Irsch/Saar. Im Anschluss an das etwa dreistündige Chor-Programm sorgte das Duo „De Leitsgeheijer“ (Norbert Nisius und Georg Marx) für die weitere musikalische Unterhaltung. Nach dem Motto „Wo die Fahne hängt, wird ausgeschenkt“ sorgten kühle Getränke dafür, dass die Gäste noch lange blieben und mit dem einen oder anderen aus dem Stegreif vorgetragenen Liedchen erfreut wurden. Kaffee und jede Menge Kuchen sowie leckere Spezialitäten vom Grill sorgten dafür, dass keiner „unterzuckert“ oder hungrig nach Hause gehen musste.