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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 36/2018
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Rascheid am Ende des Regenbogens

Baustart für Windräder und Aussichtsturm

In Rascheid läuft‘s. Bürgermeister Andreas Ludwig und sein Gemeinderat konnten sich am vergangenen Donnerstag wieder auf eine entspannte Sitzung mit goldenen Zukunftsaussichten freuen. Alle Planungen können im vollen Umfang ausgeführt werden, ob es die Genehmigung von Windrädern durch die Kreisverwaltung betrifft, den Bau der neuen Aussichtsplattform oder die Ausbesserungen kaputter Straßen.

Nach Informationsstand, den Ludwig zu Beginn der Sitzung mitteilte, wurden alle sechs geplanten Windräder durch die Kreisverwaltung genehmigt. Die Fa. Jade hat den Zuschlag erhalten, den produzierten Strom zu verkaufen. Die Finanzierung wird aufgestellt und die Baumaßnahmen für zwei Windräder werden noch in diesem Jahr beginnen. Mit einem Lächeln kommentierte Ludwig die Äußerung, „Wir bezweifeln stark, dass Rascheid die erwarteten Pachten erzielen wird“: „Ich habe die Verträge auf dem Schreibtisch und Rascheid verdient immer noch an den Windrädern!“ (RuH, Ausgabe 35: „Verkehrsgefährdung durch Rascheider Windräder“).

Einzig das nördliche Windrad, welches auf einer sogenannten weißen Fläche geplant ist, muss noch die Genehmigung durch die SGD Nord erhalten.

Nutzungsvertrag Aussichtsturm

Nach dem Verlesen des Nutzungsvertrages, in dem der Karl und Katharina Heil Stiftung die Nutzungsrechte des Baugrundstückes übertragen wurden, gilt es noch die Übernahme der Verkehrssicherungspflicht ab Baubeginn zu klären. Da die Karl und Katharina Heil Stiftung nur die finanziellen Mittel für den Turm zur Verfügung stellt, ist die Gemeinde für etwaige Schäden durch die Nutzung des Turmes schon ab Baubeginn zuständig. Andreas Ludwig will dies noch in allen Punkten rechtssicher klären und wird einstimmig beauftragt, den Vertrag mit eventuellen Änderungen zu unterschreiben.

Des Weiteren übernimmt Rascheid alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Nutzung von Fördermitteln ergeben. Dabei gilt insbesondere die Zweckbindung von zwölf Jahren und die damit einhergehenden Wartungskosten. Die Begutachtungskosten zur Sicherheitsgewährleistung des Turmes betragen so in sechs Jahren rund 2200 Euro, also knapp 400 Euro im Jahr.

Ludwig verliest nach Abschluss der beiden Tagespunkte ein Dankschreiben an die Karl und Katharina Heil Stiftung, welches er im Namen der Gemeinde verfasst hat. Darin begrüßt er den Bau des Turmes in Rascheid und ist sich sicher, dass dieser zur Bekanntheit der Gemeinde beitragen wird. Zudem ist das nächste Ziel der Gemeinde, dass die große Königsfeldschleife zu den 12 besten Wanderstrecken Deutschlands gekürt werden soll und der Turm wird dazu bestimmt seinen Beitrag leisten.

Straßenausbesserungen

Nachdem nun die Schäden der Straßen durch die VG dokumentiert wurden, ist ein Gesamtbetrag von ca. 47.000 Euro zur Ausbesserung notwendig. Hierbei stellen die Arbeiten an der Harschburgerstraße - Richtung Kapellchen - mit rund 31.000 Euro den größten Posten dar. Die für das Jahr 2018 bereits im Haushalt eingestellten 20.000 Euro sind nun freigestellt, sodass ab September bzw. Oktober die vordringlichsten Schäden durch die Fa. Max Düpre ausgebessert werden. (Subi)