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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 36/2019
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Gusenburg will Generations- und Schulgarten bauen

Gemeinsame Sitzung des HFA und des Ausschusses für Bauen, Planung und Dorfentwicklung

Zu einer gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse hatte Ortsbürgermeister Siegfried Joram am Dienstag vergangener Woche ins Bürgerhaus eingeladen. Von der Verwaltung konnte er Werkleiter Andreas Schmitt und vom Bauamt der VG Andreas Ahmetovic und Friedbert Knop begrüßen. Vor der Sitzung war der Bauausschuss im Ort unterwegs gewesen, um die Schäden an den Straßen zu begutachten und die notwendigen Reparaturen fest zu legen.

Die dringend notwendigen Flickarbeiten werden im unteren Bereich der Schulstraße, in der Straße „Im Feldchen“ und im unteren Bereich der Grendericher Straße durchgeführt, Kostenpunkt rd. 50.000 Euro, die Reparaturen an der Bierfelder Straße werden zurück gestellt. Das Gebäude in der Schulstraße 10 soll in 2019 endgültig abgerissen werden, nachdem vor einigen Wochen ein Notabriss von Teilen des Gebäudes stattgefunden hat. Ursprünglich waren für die Arbeiten 80.000 Euro angesetzt worden, da das Nachbargebäude aber einen eigenen Giebel hat, reduzieren sich die Kosten auf rd. 40.000 Euro. Die Verwaltung soll die Abrissarbeiten ausschreiben, damit die Arbeiten zügig vergeben werden können. Ob die Aufwendungen bezuschusst werden, steht, so S. Joram, noch nicht fest, hier erfolgt eine Klärung. Auf der freien Fläche soll nach den Vorstellungen des Ausschusses ein Generations- und Schulgarten errichtet werden. Im Zuge dieser Baumaßnahmen sollte der Parkplatz vor dem Schulgebäude, so Joachim Weber, ebenfalls saniert werden. Nach den Berechnungen von J. Weber wird der Schulgarten rd. 62.000 Euro und die Parkplatzsanierung rd. 32.000 Euro kosten, wobei die Kosten der Parkplatzsanierung die Verbandsgemeinde zu tragen hat und somit die Entscheidung bei ihr liegt. Ein Förderantrag für eine Bezuschussung in 2021 soll an die Kreisverwaltung gestellt werden, der Zuschuss wird 60 % betragen. Einstimmig beschlossen die Ausschüsse, in 2019 einen Planungsauftrag zu erteilen.

Eine leidige Geschichte ist die Überdachung des Geldautomaten auf dem Dorfplatz. Diese wurde vor einiger Zeit angedacht, ist aber immer noch nicht erfolgt. Die Volksbank will dazu einen Zuschuss von 1.500 Euro geben, im Haushalt der Gemeinde für 2019 sind 3.000 Euro angesetzt. Ortsbürgermeister Joram stellte einige Modelle von der Stange vor. Nach einiger Diskussion kamen die Ausschussmitglieder zu dem Ergebnis, eine individuelle Überdachung errichten zu lassen, die in das Gesamtbild des Dorfplatzes passt. Joachim Weber wird in seiner Eigenschaft als Architekt einen Plan erstellen, eine ortsansässige Firma soll ein Angebot unterbreiten.

Auch der Betonbrunnen in der Brunnenstraße steht schon lange auf der Agenda. Die Ausschüsse hatten zu entscheiden, ob der vorhandene Brunnen saniert werden soll, oder ob man einen neuen Brunnen errichten will. Nach einigem Hin und Her kam man mehrheitlich zu dem Ergebnis, das vorhandene Bauwerk zu sanieren. Sollte die Sanierung nicht von Dauer sein und man dann später trotzdem einen neuen Brunnen errichten muss, soll zu gegebener Zeit entschieden werden.