Karin Thaler und ihr Ehemann Milos Malesevic bescherten den Gästen in der Hermeskeiler Hochwaldhalle einen schönen Abend.
Bekannt als Marie Hofer aus den „Rosenheim-Cops“ nahm Karin Thaler die Besucher in der Hochwaldhalle mit auf eine sehr persönliche Reise durch ihr Leben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Milos Malesevic gestaltete sie einen außergewöhnlichen literarisch-musikalischen Abend, der das Publikum tief berührte und am Ende mit Standing Ovations gefeiert wurde. „Was für ein zauberhafter Abend mit herzlichen Menschen und guter Energie. Danke Hermeskeil!“ – mit diesen Worten verabschiedete sich Karin Thaler am Ende des Abends von ihrem Publikum. Und treffender hätte man diesen besonderen Abend wohl kaum zusammenfassen können.
Im Mittelpunkt stand ihr Buch „Stark, weil ich stark sein musste – Die Doppelrolle meines Lebens“. Darin erzählt die Schauspielerin nicht nur von ihrer Karriere und ihrem Leben im Rampenlicht, sondern vor allem von einer sehr persönlichen und bewegenden Familiengeschichte. Es geht um Familie, Schmerz, Stärke und Zuversicht – um Erfahrungen, die sie geprägt haben und über die sie an diesem Abend ganz offen, ehrlich und ohne große Distanz sprach. Doch Karin Thaler las nicht einfach aus ihrem Buch vor. Sie erzählte, erinnerte sich, ließ das Publikum teilhaben und beantwortete anschließend die zahlreichen Fragen der offensichtlich sehr interessierten und begeisterten Besucher. Persönlich, emotional, ehrlich – und gleichzeitig immer wieder mit ihrem besonderen Humor und einer guten Portion Leichtigkeit.
Für die musikalische Seite sorgte ihr Ehemann Milos Malesevic. Der Sänger, Gitarrist und Produzent verfügt über ein breites musikalisches Repertoire und eine ausdrucksstarke Stimme mit großem Stimmumfang. Er stand unter anderem bereits mit internationalen Künstlern wie Chris de Burgh, Robin Gibb und Simply Red auf der Bühne. Milos verlieh dem Abend von Beginn an eine ganz besondere Atmosphäre. Die zweigeteilte Lesung wurde jeweils musikalisch eröffnet – höchst professionell, gefühlvoll und mit großer Leidenschaft. Literatur traf auf Musik, Worte auf Melodien und persönliche Geschichten auf musikalische Emotionen.
Zum großen Finale zeigte Milos noch einmal die ganze Bandbreite seines Könnens. Mit „Purple Rain“ sorgte er für einen musikalischen Höhepunkt, bevor dann beide gemeinsam mit Standing Ovations verabschiedet wurden.
„Es war so schön – und die beiden sind so sympathisch“, war anschließend immer wieder von Besuchern zu hören. Eine andere Besucherin brachte es auf den Punkt: „Eine ganz tolle Frau, eine Persönlichkeit – ehrlich, menschlich und voller Sympathie.“
Und die Begegnung mit dem Publikum endete noch lange nicht mit dem letzten Applaus. Karin Thaler verweilte im Anschluss noch einige Stunden, signierte Bücher, führte persönliche Gespräche, beantwortete weitere Fragen, gab Tipps und stand selbstverständlich auch für Fotos und Selfies zur Verfügung. Für viele Besucher war genau diese Nähe ein weiterer Höhepunkt des Abends.
Den Abend eröffnet hatte Edgar Breit, Beigeordneter Kultur der Stadt Hermeskeil, mit persönlichen und tiefgehenden Worten, die das Publikum auf die besondere Geschichte von Karin Thaler und den musikalischen Abend einstimmten.
Ein herzliches Dankeschön galt am Ende aber nicht nur den Künstlern, sondern auch den Unterstützern dieses besonderen Abends: der Firma Grenz, dem Schuhhaus Nels sowie dem Beautyline Schönheitsinstitut. Durch ihre Unterstützung konnte dieser außergewöhnliche Kulturabend in der Hochwaldhalle realisiert werden.
Und weil zu einem gelungenen Abend auch Gastfreundschaft gehört, durften sich Karin Thaler und Milos Malesevic, die eigens aus München angereist waren, über einen kleinen Willkommensgruß aus Hermeskeil freuen – Blumen und natürlich auch einige leckere Hochwälder Spezialitäten.
Wir vom Hermeskeiler Kulturverein sind stolz auf diesen gelungenen Abend. Er hat einmal mehr gezeigt, was Kultur leisten kann: Menschen zusammenbringen, Geschichten erzählen, berühren, zum Nachdenken anregen – und dabei einfach gemeinsam einen wunderschönen Abend erleben.
Literatur trifft Musik – und manchmal entsteht daraus ein ganz besonderer Zauber. In Hermeskeil war dieser Zauber an diesem Abend ganz deutlich zu spüren.