Die Grafik zeigt die vorgesehenen Standorte der PV-Anlagen auf dem Gebiet der VG Hermeskeil
Der VG-Rat hatte in seiner Sitzung am Mittwoch vergangener Woche eine umfangreiche Tagesordnung zu beraten und Beschlüsse zu fassen. Für die Erweiterung der Grundschule Reinsfeld waren Planungsaufträge zu vergeben, für die Aufstockung der Grundschule Beuren die Architektenleistungen. Auch die Prioritätenliste der VG für die Sportstättenforderung war Gegenstand der Sitzung. Zunächst begrüßte Bürgermeister Stefan Ding die Damen und Herren des Rates, die Zuschauer, die Gäste der Fachbürosund die Mitarbeiter seines Hauses.
Die Inforationen des Bürgermeisters stellen traditionell die Einleitung der eigentlichen Sitzung dar. Hier teilte der Verwaltungschef mit, dass das Freibad am 21. September schließen wird, bei einer Steigerung von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr haben 41.100 Besucher das Freibad aufgesucht. Für die Stelle der Jugendpflege liegen vier Bewerbungen freier Träger vor, nach Auswertung wird die Stelle vergeben. In Sachen Hallenbad sind die Tragwerksuntersuchungen erfolgt, am 22. werden Bauteilöffnungen im Technikkeller durchgeführt. Lt. Stefan Ding bleibt die Sache spannend, nach Feststellung des Schadbildes erfolgen weitere Entscheidungen. Für die Besetzung der Stelle des Seniorenbeauftragten liegen zwei Bewerbungen vor. Am 25. Oktober wird in Grimburg ein neuer Ortsbürgermeister gewählt.
Im Anschluss ging es an die eigentlichen Beratungen und Beschlüsse. Die Grundschule Reinsfeld soll erweitert werden. In diesem Zusammenhang wurden die Objektplanung, die Tragwerksplanung, die Planung für Heizung-Lüftung und die Elektroplanung vom Rat an die Fachbüros vergeben. Auch die Grundschule in Beuren wird durch eine Aufstockung vergrößert. Die notwendigen Architektenleistungen vergab der VG-Rat an das Büro Kolz in Reinsfeld. Auf der Gemarkung Naurath/W. soll eine WKA erneuert werden, dazu wird eine isolierte Positivplanung eingeleitet. Das Planungsbüro KS aus Trier stellte im Anschluss die neue Schwellenwertberechnung im Zusammenhang mit dem Bedarf an Baulandflächen vor. Nach der Aufrechnung von vorhandenen Flächen und dem notwendigen Bedarf können für alle Ortsgemeinden der VG noch 2,23 ha als positiven Schwellenwertes an Bauland ausgewiesen werden, ein negativer Schwellenwert ist nicht zulässig. Da diese Schwellenwertberechnung recht kompliziert und umfangreich ist, erfolgt keine weitere Erläuterung dieser Thematik. Recht viel Zeit nahm das Thema „Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans, Teilbereich PV“ in Anspruch. Im Zusammenhang mit der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange trugen zwei Fachleute des Büros BBP aus Wittlich die 24 Einwände und Bedenken vor, über diese musste der Rat einzeln abstimmen.Hier sind, so das Ergebnis, noch umfangreiche Nacharbeiten notwendig. In der beigefügten Grafik sind die Flächen in den einzelnen Ortsgemeinden ersichtlich. Für die Sportstättenförderung gibt es eine Prioritätenliste der Kreisverwaltung. Die für 2027 gemeldeten Objekte – Kunstrasenplätze in Hermeskeil und Reinsfeld - sind lt. Kreisverwaltung nicht realisierbar, bleiben aber auf der internen Liste der VG. Für das Jahr 2028 werden zwei Maßnahmen durch die VG angemeldet, zum einen das Kooperationsprojekt Großsportanlage an der IGS Hermeskeil und zum zweiten die Sanierung und Umbau der Tennisplätze des Tennisclubs Neuhütten/Züsch, wobei das Kooperationsprojekt Vorrang genießt. Unter dem Sammeltagesordnungspunkt „Verschiedene“ monierte RM Hagen Wiehle, das die Busse der Buslinie 200 von Hermeskeil nach Trier durch die vielen Fahrgäste der AfA permanent überfüllt seien, hier sei eine Abhilfe dringend notwendig. Bb