Der charakteristische "Strohmann", der immer den Hermeskeiler Bauern- und Handwerkermarkt ankündigt, fällt in diesem Jahr etwas kleiner aus - das tut der Vorfreude von Stadtbürgermeister Christoph König, Ricarda Ahmetovic und Ralf Theisen jedoch keinen Abbruch.
Ein vertrauter Vorbote des Bauern- und Handwerkermarktes steht seit Montag wieder am Kreisel in der Trierer Straße: der „Strohmann“. Ralf Theisen vom Bauhof und Ricarda Ahmetovic von der Touristinformation haben die Strohpuppe dort aufgestellt und damit den Countdown für den diesjährigen Markttag eingeläutet.
Ganz so groß wie in den vergangenen Jahren ist der „Herbstbote“ diesmal allerdings nicht. Normalerweise grüßt der charakteristische Strohmann schon von der Straßenseite und macht weithin auf den Markt aufmerksam. Angesichts der langen Trockenheit und der damit verbundenen Futterknappheit hat man sich in diesem Jahr bewusst für eine kleinere Variante entschieden.
Denn am Sonntag, 11. Oktober, ist es wieder so weit: Die Hermeskeiler Innenstadt verwandelt sich in ein buntes Markttreiben. Der beliebte Bauern- und Handwerkermarkt zieht alljährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an und verbindet regionale Produkte, traditionelles Handwerk und kulinarische Genüsse.
Rund 100 Stände auf dem Neuen Markt
Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr beim Veranstaltungsort: Nach dem Abschluss der Baumaßnahme am Donatusplatz kann der Bauern- und Handwerkermarkt wieder an gewohnter Stelle auf dem Neuen Markt stattfinden. Rund 100 Standbetreiber haben sich bereits angemeldet.
Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das: vertraute Marktatmosphäre an einem bekannten Standort und zugleich eine große Vielfalt an Angeboten. Die Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren nicht nur ihre Produkte sondern auch ihr handwerkliches Können.
Handgemachtes und Regionales entdecken
Das Angebot reicht von Schmuck und Keramik über Woll- und Holzwaren bis hin zu selbstgenähten Unikaten. Auch zahlreiche regionale Erzeugnisse gehören zum Sortiment. Honig, Wildspezialitäten, frisches Brot und edle Schnäpse laden dazu ein, die Vielfalt der Region zu entdecken und das eine oder andere besondere Produkt mit nach Hause zu nehmen.
Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher Handwerkerinnen und Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. An verschiedenen Ständen wird traditionelles Handwerk anschaulich präsentiert und gezeigt, wie aus handwerklichem Können besondere Produkte entstehen.
Kulinarische Genüsse laden zum Verweilen ein
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zahlreiche kulinarische Angebote laden zum Probieren, Genießen und Verweilen ein. Damit bietet der Markt nicht nur Gelegenheit zum Einkaufen und Entdecken, sondern auch zum gemütlichen Austausch mit Familie, Freunden und Bekannten.
Verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 17 Uhr
Parallel zum Bauern- und Handwerkermarkt öffnen auch die Hermeskeiler Geschäfte ihre Türen. Beim verkaufsoffenen Sonntag von 12 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher ihren Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt verbinden. (LeWe)