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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 40/2019
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Gusenburg will einen Dorfbegleiter etablieren

Generationentreff soll errichtet werden - Änderung der Brennholzpreise

Am vergangenen Dienstag hatte Ortsbürgermeister Joram den Rat zu einer Sitzung ins Bürgerhaus eingeladen. Auf der Tagesordnung standen dringende und notwendige Routineangelegenheiten, aber auch einige Projekte wurden auf den Weg gebracht. Das leidige Thema „Bauruine Schulstraße 10“ soll endlich zu Ende gebracht und an gleicher Stelle ein Schul- und Generationengarten errichtet werden. Von der Forstverwaltung war Revierförster Jörg Clemens anwesend.

Nach der Begrüßung gab der Ortschef eine Eilentscheidung bekannt. Die Verlängerung der Bachstraße soll entlang eines Pferdestalls ausgebaut werden. Da der Weg aber verschiedene Breiten hat und eine Mindestbreite von 3,50 m für eine Förderung notwendig ist, muss man von dem Grundstückseigentümer rd. 100 qm Grund und Boden erwerben. Dieser will das Land unentgeltlich zur Verfügung stellen, lediglich die Vermessungs- und Notargebühren muss die Gemeinde übernehmen.

Nach einigen Informationen durch den OBm - die Dorfchronik wird in 2022 fertiggestellt sein, der Brunnen in der Brunnenstrasse ist wieder intakt, ein Neubaugebiet wird auf den Weg gebracht - und einer Einwohnerfragestunde wurden die Mitglieder für den Internetbeirat gewählt, sowie die Hauptsatzung und die Geschäftsordnung verabschiedet.

Desweiteren gab er bekannt, dass er ab sofort den Vorsitz im Zweckverband KiTa Gusenburg-Grimburg innehabe.

Gusenburg will eine/n Dorfbegleiter/in für zunächst 3 Jahre etablieren. Diese/r soll mit monatlich 450 Euro entlohnt werden, von diesen Kosten übernimmt die Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ 300 Euro. Eine Stellenbeschreibung liegt vor, die Stelle soll durch die Verbandsgemeindeverwaltung ausgeschrieben, zeitgleich soll an die Kreisverwaltung ein Förderantrag gestellt werden. Die Bauruine in der Schulstraße 10, soll nun endgültig abgerissen werden. Im Haushalt sind dafür (genehmigte) 80.000 Euro vorgesehen. Die Verwaltung wird beauftragt, die Abrissarbeiten auszuschreiben, damit eine Durchführung möglichst noch in diesem Jahr erfolgen kann. An gleicher Stelle soll dann ein Generationentreff mit Schulgarten entstehen. Die Planungsleistungen für dieses Projekt sollen noch in 2019 vergeben werden, eine Ausschreibung ist nicht erforderlich, da neuerdings bis zu 25.000 Euro eine freie Vergabe möglich ist. In den Jahren 2020 und 2021 soll dann dieser Treffpunkt entstehen. Wegen des neu angelegten Friedbaumfeldes ist eine redaktionelle Änderung der Friedhofsatzung notwendig.

Die trockenen Sommer 2018 und 2019 haben den Forstleuten die Planungen hinsichtlich der Hiebmengen und der Preise gründlich verhagelt. Wegen des starken Borkenkäferbefalls müssen große Mengen Fichtenholz geschlagen werden, der Markt ist übersättigt, entsprechend sind die Preise in den Keller gerutscht. Um die Laubbäume - Buche und Eiche - zu schonen, will man die Brennholzmengen verringern und vermehrt Fichte und Tanne als Brennholz anbieten, so Revierförster Jörg Clemens. Die Preise für Buchenbrennholz werden daher angehoben, die Preise für Fichtenbrennholz stark reduziert. Man könne, so Clemens, unbesorgt mit Fichte heizen, dieses Holz habe 70 % der Energiemenge von Buche. Auch sei das abgestorbene Holz nicht mehr vom Borkenkäfer befallen, da dieser sich nur in noch gesunden Bäumen aufhalte. Die neuen Brennholzpreise werden demnächst in RuH - Öffentliche Bekanntmachungen der Gemeinde Gusenburg - veröffentlicht. bb