Schon seit Monaten zeigte sich am Ruwer-Hochwald-Radweg im Dörrenbachtal dieses Bild: Zwei kapitale Bäume mit einem Stammdurchmesser von bis zu 20 Zentimetern hatten eine bedenkliche Schieflage erreicht. Im Frühjahr darauf hingewiesen, hatte Bürgermeister Stefan Ding seinerzeit den Baumsachverständigen Michael Georgi aus Grimburg eingeschaltet und gleichzeitig die Deutsche Bahn, auf deren Eigentum die Bäume standen, kontaktiert.
Nachdem sich seitdem nahezu ein halbes Jahr lang nichts getan hatte, außer dass sich die Bäume gefühlt noch weiter geneigt hatten, fragten wir bei Stefan Ding nach. Immerhin ist er als Bürgermeister der VG unter anderem auch für die Verkehrssicherheit auf und an dem Radweg zuständig.
Da die Deutsche Bahn bisher nicht reagiert hatte, nahm sich Ding dieses Mal umgehend selbst der Sache an und beauftragte den Baumsachverständigen mit einer erneuten Nachschau – mit dem Ergebnis, dass dieser sogleich die Fällung der Bäume veranlasste. Offenbar hatte ihre Stabilität – auch durch den extrem trockenen Sommer – einen kritischen Punkt erreicht.
Die zahlreichen Menschen, die den Radweg auf zwei Rädern oder zu Fuß täglich nutzen, können diesen Gefahrenpunkt dank des schnellen und unbürokratischen Eingreifens des Bürgermeisters nun wieder ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch passieren. (WIL-)