Die Regioklinik Hermeskeil steht im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2026.
Die Marienhaus-Gruppe hat die nächste Runde des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2026 erreicht. Mit ihrem Transformationsprojekt „Gesundheitsversorgung gemeinsam,NEU‘ denken: Vom Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung zur Regioklinik“ zählt sie zu den Finalisten in der Kategorie „Versorgung gestalten. Nachhaltige Strukturen schaffen“.
Mit dem Einzug ins Finale würdigt die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die erfolgreiche Neuausrichtung des ehemaligen St. Josef-Krankenhauses in Hermeskeil zum heutigen Marienhaus Campus. Das innovative Versorgungskonzept vereint stationäre, ambulante, rehabilitative und psychiatrische Angebote an einem Standort und schafft damit eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung für Menschen im ländlichen Raum.
„Die Ernennung als Finalist ist eine besondere Anerkennung für den Mut, Gesundheitsversorgung neu zu denken, und für das Engagement vieler Menschen, die diesen Weg mitgetragen haben“, erklärt Anke Klauck, Geschäftsführerin der Marienhaus Kliniken GmbH. „Sie zeigt, dass innovative und zugleich nachhaltige Lösungen im Gesundheitswesen möglich sind, wenn unterschiedliche Versorgungsangebote sinnvoll vernetzt werden.“
Vor knapp zwei Jahren begann die Marienhaus-Gruppe die umfassende Transformation des damaligen Krankenhauses zum Marienhaus Campus. Heute gehören dazu die Regioklinik St. Josef, eine psychiatrische Tagesklinik, eine Klinik für geriatrische Rehabilitation, ein ambulantes OP-Zentrum sowie ein Medizinisches Versorgungszentrum mit haus- und fachärztlichen Angeboten. Mit der geplanten Anbindung eines Seniorenzentrums entsteht ein Gesundheitscampus. Damit bietet die Marienhaus-Gruppe für die Menschen in der Region eine umfassende ganzheitliche Versorgung an.
Im August 2025 wurde die Einrichtung durch Gesundheitsminister Clemens Hoch zur ersten Regioklinik des Landes ernannt. Das Konzept, das von der Marienhaus-Gruppe mitentwickelt wurde, gilt inzwischen als beispielhaft für eine moderne und bedarfsgerechte Gesundheits-versorgung im ländlichen Raum und dient anderen Regionen als Orientierung.
Nachhaltigkeit versteht die Marienhaus-Gruppe dabei nicht nur ökologisch, sondern ebenso sozial und strukturell. Die Entwicklung des Campus Hermeskeil zeigt, wie bestehende Gesundheitsangebote erfolgreich weiterentwickelt und an veränderte gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden können. Begleitet wird dieser Prozess durch die gruppenweiten Zukunftsteams, in denen Mitarbeitende aus allen Berufsgruppen Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit entwickeln und umsetzen.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Gesundheit zeichnet nachhaltige Lösungen aus, die einen messbaren Beitrag zur Transformation des Gesundheitswesens leisten. Die Gewinner werden am 3. Dezember 2026 in Düsseldorf bekannt gegeben. Träger des Preises ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.
Info: Der Marienhaus Campus Hermeskeil bietet ein breites medizinisches Angebot in der Region. Dazu gehört das St. Josef Krankenhaus mit 20 Betten für eine interdisziplinäre stationäre Behandlung und die Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit 40 Plätzen. Zusätzlich ist ein Medizinisches Versorgungszentrum mit zahlreichen Facharztpraxen Teil des Marienhaus Campus sowie eine geriatrische Reha mit 70 Betten. Ein ambulantes OP-Zentrum am Campus Hermeskeil wird in enger Kooperation mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier geführt.