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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 44/2023
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
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Kita-Naturbotschafter*innen – mehr Natur in Kitas

NABU sucht wieder Seniorinnen und Senioren für Praxisprojekt

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit Menschen in der nachberuflichen Phase ist der NABU deshalb aktiv und schafft in ausgesuchten Kindertagesstätten kleine Biotope für die heimische Natur. Hierzu werden nun zum vierten Mal naturbegeisterte Seniorinnen und Senioren gesucht, die sich zu sogenannten Kita-Naturbotschafterinnen und -botschaftern ausbilden lassen möchten.

In der zweijährigen Ausbildung, die aus acht praxisnahen Workshops (meist an einem Freitag im Monat) im ersten Jahr und drei Erfahrungsaustauschen im zweiten Jahr besteht, wird das nötige Wissen und Handwerk vermittelt. Ein umfangreiches Handbuch mit Hintergrundinformationen und zahlreichen Praxistipps ergänzt die Workshops. Das Engagement in einer Paten-Kita vor Ort beginnt parallel zur Ausbildung. Dadurch können die eingeübten Praxistipps zeitnah umgesetzt und die Seniorinnen und Senioren in ihrem Engagement begleitet werden. Bisher wurden bereits drei Kurse in Trier erfolgreich durchgeführt.

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch das Umweltministerium Rheinland-Pfalz kann die zu Beginn des neuen Jahres startende Ausbildung kostenfrei angeboten werden. Für die Teilnahme können sich Seniorinnen und Senioren mit einem stichpunktartigen Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben ab sofort bewerben. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei:

NABU Regionalstelle RLP-West, Sarah Peters, Pfützenstraße 1, 54290 Trier, Tel: 0651-1708819, Sarah.Peters@NABU-RLP.de, www.kita-naturbotschafter.de

Hintergrund: Projekt „Kita-Naturbotschafter*innen – mehr Natur in Kitas“

Das Projekt „Kita-Naturbotschafter*innen – mehr Natur in Kitas“ ist im Juli 2019 gestartet und läuft bis Juni 2025. Die drei NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland führen das Projekt gemeinsam in den sieben Regionen Bingen, Trier, Landau, Lippe, Essen, Münsterland und Saarbrücken durch. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Zusätzliche Mittel werden von den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland sowie von den drei NABU-Landesverbänden bereitgestellt.