Grimburg stand am vergangenen Samstag ganz im Zeichen des närrischen Treibens: Rund 150 Närrinnen und Narren sorgten in einem ausverkauften Saal für ausgelassene Stimmung und ein stimmungsvolles Narrentreiben, das zwar bewusst kürzer gehalten war als eine klassische Kappensitzung, dafür aber mit geballter Power überzeugte.
Durch das abwechslungsreiche Programm führte souverän und mit viel Herzblut Guido Kopp. Nach dem feierlichen Einzug und der Begrüßung folgte ein Grußwort des Bürgermeisters auf der Bühne.
Ein besonderes Highlight war der Auftritt des Tanzmariechens Judy Schurig, die bei ihrem Premierenauftritt – trainiert von Lucy Huwer – das Publikum begeisterte. Auch Lucy Huwer vom KV Ruck-Zuck Hermeskeil zeigte anschließend ihr tänzerisches Können.
Für beste Unterhaltung sorgten zudem zahlreiche Vorträge, wie die Zaubershow „Weber wisch und weg“, sowie humorvolle Redebeiträge, unter anderem von Gastredner Pastor Heinz. Ein echter Stimmungsgarant waren die Knitter Girls: Drei Männer, als Frauen verkleidet und mit Rollatoren ausgestattet, gaben alles, sortierten symbolisch ihre Knochen und mit vollem Einsatz das Tanzbein – bis hin zur viel umjubelten Entblößung der roten BHs. Trainiert von Gabi Meuren, wurde der Auftritt so gefeiert, dass die Gruppe bereits für Beuren gebucht ist.
Auch tänzerisch hatte der Abend einiges zu bieten: Neben den Tanzmariechen sorgte die Zumba-Gruppe in Tanzsäcken für Begeisterung im Saal. Als Gastvereine konnte man den KV Ruck-Zuck Hermeskeil und der KV Schlauhausen begrüßen. Besonders stimmungsreich war die Gesangseinlage des Hermeskeiler Prinzenpaars Manuel und Michelle zu „Bella Prinzenpaar“.
Es folgte die Ehrung von Stefan Meuren, der für das gelungene Bühnenbild ausgezeichnet wurde. Insgesamt zeigte sich: Der Verein ist wieder deutlich am Wachsen. Vereinschef Guido Kopp zeigte sich begeistert darüber, wie viel los war und wie groß die Resonanz beim Publikum ausfiel.
Abgerundet wurde das närrische Wochenende am Sonntag mit einem Kinderkarneval, der in Kooperation mit dem Orga-Team der Ferienspiele angeboten wurde und auch bei den jüngsten Karnevalsfans für leuchtende Augen sorgte. (LeWe)