Ab Mittwoch, 01.07.2026, übernimmt Rheinland-Pfalz für ein Jahr den Vorsitz der 22. Konferenz der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder (IntMK). Die IntMK wird sich im nächsten Jahr zu ihrer Hauptkonferenz in Mainz treffen. Der rheinland-pfälzische Vorsitz steht unter dem Motto „Einwanderung steuern. Integration verbindlich leben“. Im Fokus des Vorsitzjahres steht es, die Potenziale von Einwanderung zu nutzen und Integrationspolitik mit verbindlicheren Rahmenbedingungen auszustatten. Integrationsminister Achim Schwickert unterstreicht die Bedeutung von Migration für die Landesentwicklung: „Rheinland-Pfalz lebt von Einwanderung und ist geprägt von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Rund ein Viertel der Menschen in Rheinland-Pfalz hat eine eigene oder familiäre Migrationsgeschichte. Die Geschichte und der Wohlstand unseres Landes sind ohne die Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern nicht denkbar. Offenheit, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander prägen unser gesellschaftliches Leben.“ Ein weiteres zentrales Thema im rheinland-pfälzischen Vorsitzjahr ist die Stärkung der Integrationsinfrastruktur in Deutschland. Schwickert betont: „Integration braucht klare Erwartungen und Verlässlichkeit. Wer dauerhaft in unserem Land leben möchte, muss sich einbringen, die deutsche Sprache lernen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung achten und Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen. Gleichzeitig braucht es eine Integrationsinfrastruktur, die diesen Weg unterstützt. Es gilt, die Herausforderungen der Migration verantwortungsvoll zu gestalten und die Chancen, die sich daraus ergeben, für unsere Gesellschaft nutzbar zu machen. Dabei stellen die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen sowie eine aktive Zivilgesellschaft wichtige Elemente einer tragfähigen Integrationspolitik dar.“