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Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Bodenheim
Ausgabe 1/2019
Amtlicher Teil
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Verhalten auf Feld- und Wirtschaftswegen

Gegenseitige Rücksichtnahme und Verhalten auf Feld- und Wirtschaftswegen

Die unterschiedlichsten Gruppen wie Jogger, Fahrradfahrer, Reiter, Landwirte, Spaziergänger mit und ohne Hund nutzen Feld- und Wirtschaftswege. Oft kommt es bei Aufeinandertreffen der verschiedenen Gruppen zu Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Landwirten. Gegenseitige Rücksichtnahme und die Beachtung einfacher Verhaltensregeln kann das Miteinander erleichtern. Besonders zur Aussaat und Ernte werden die Feld- und Wirtschaftswege durch Landwirte verstärkt genutzt. Unabhängig von Sonn- und Feiertagen, sowie Witterungen sind Landwirte auf die Nutzung der Feld- und Wirtschaftswege angewiesen.

In diesem Zusammenhang möchten wir erneut auf die Anleinpflicht sowie die ordnungsgemäße Beseitigung von Verunreinigungen gemäß der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und öffentlichen Anlagen der Verbandsgemeinde Bodenheim hinweisen.

- Anleinpflicht -

Nach § 2 Abs. 3 Gefahrenabwehrverordnung: Auf öffentlichen Straßen und Anlagen innerhalb bebauter Ortslagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden. Zum Führen von Hunden sind nur Personen berechtigt, die körperlich dazu in der Lage sind. Außerhalb bebauter Ortslagen sind Hunde umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern oder sichtbar werden.

- Verunreinigung -

Nach § 2 Abs. 4 Gefahrenabwehrverordnung: Haltende oder führende Personen von Hunden müssen dafür sorgen, dass diese in öffentlichen Anlagen und Straßen nicht mehr als verkehrsüblich verunreinigen. Sie sind nebeneinander in gleicher Weise verpflichtet die durch ihren Hund verursachten Verunreinigungen, wie Hundekot, unverzüglich zu beseitigen.

Verbandsgemeinde Bodenheim
Fachbereich 3, Bürgerdienste
Öffentliche Sicherheit und Ordnung