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Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Bodenheim
Ausgabe 14/2019
Amtlicher Teil
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Agentur für Arbeit Mainz

Arbeitsmarktbericht

Frühjahrsaufschwung erhält leichten Dämpfer

Die Arbeitsmarktzahlen im Überblick

Im März waren im Landkreis Mainz-Bingen insgesamt 5.808 Personen als unterbeschäftigt registriert. Das waren 317 oder 5,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. 3.926 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet. Das waren 32 mehr als im Vormonat, aber 32 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,4 Prozent stabil. Vor einem Jahr hatte die Quote 3,5 Prozent betragen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften fiel im März schwächer aus und lag mit 345 gemeldeten Stellen um knapp 9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Stellenbestand belief sich im März auf 1.390 Stellen, 3 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von den 3.962 Arbeitslosen im März wurden 1.855 von der Arbeitsagentur und 2.107 vom Jobcenter Mainz-Bingen betreut. Die leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit betraf ausschließlich die vom Jobcenter betreuten Arbeitslosen. Im Bereich der Arbeitsagentur kam es dagegen zu einem Rückgang um 100 Personen. Der Anteil von Menschen im Kontext von Fluchtmigration an allen Personen, die von der Arbeitsagentur und den Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Mainz betreut werden, betrug im März 15,2 Prozent.

Auf den regionalen Arbeitsmärkten im Bezirk der Mainzer Arbeitsagentur verlief die Entwicklung im März uneinheitlich. Während im Gesamtbezirk, in der Stadt Mainz und im Landkreis Alzey-Worms die Zahlen rückläufig waren, kam es in der Stadt Worms und im Landkreis Mainz-Bingen zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Quoten änderten sich wie folgt: Stadt Mainz von 5,5 auf 5,4 Prozent, Stadt Worms von 6,6 auf 6,7 Prozent und Landkreis Alzey-Worms von 3,9 auf 3,7 Prozent. Im Gesamtbezirk und im Landkreis Mainz-Bingen blieben die Quoten unverändert bei 4,6 bzw. 3,4 Prozent.