Im März waren in Rheinhessen bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter insgesamt 6.249 Männer und Frauen als unterbeschäftigt registriert. Das waren 116 weniger als im Februar aber 884 mehr als vor einem Jahr. Darunter standen 4.326 Personen dem Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung und galten damit offiziell als arbeitslos. Das waren 119 weniger als im Februar, jedoch 431 oder 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sank auf 3,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 3,3 Prozent. Die Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem ersten Arbeitsmarkt sank im März. Die Arbeitgeber meldeten 394 offene Stellen; 153 weniger als im Februar.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit auf den regionalen Arbeitsmärkten Rheinhessens verlief im März uneinheitlich. Während in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen leichte Rückgänge zu verzeichnen waren, kam es in der Stadt Worms und im Landkreis Alzey-Worms zu einer leichten Zunahme der Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenquoten lagen im Gesamtbezirk bei unverändert 4,9 Prozent, im Landkreis
Mainz-Bingen sank sie von 3,8 auf 3,7 Prozent. In der Stadt Mainz blieb die Quote unverändert bei 5,2 Prozent, in der Stadt Worms stieg sie von 8,1 auf 8,2 und im Landkreis Alzey-Worms von 4,0 auf 4,1 Prozent.