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Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Bodenheim
Ausgabe 18/2020
Amtlicher Teil
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Ausländerbehörde Landkreis Mainz-Bingen: Vereinfachte Sachbearbeitung

Die Bearbeitungszeiten in der Ausländerbehörde Mainz-Bingen sind derzeit coronabedingt zwar erhöht. Ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern entstehen dadurch aber in Bezug auf beantragte Aufenthaltsverlängerungen keine Nachteile. Entsprechende Regelungen zur vereinfachten Sachbearbeitung haben Bund und Land auf den Weg gebracht. Dies gilt, sofern sich die Betroffenen vor der Schließung der Kreisverwaltung für den Publikumsverkehr am 16. März 2020 oder in der Zeit danach mit einem jeweils gültigen Aufenthaltstitel, einer Fiktionsbescheinigung, einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung im Landkreis Mainz-Bingen aufgehalten haben.

Darüber hinaus gilt: Wenn eine dieser Aufenthaltsberechtigungen abläuft und über einen gestellten Verlängerungsantrag nicht rechtzeitig vor Ablauf entschieden werden kann, wird dies nicht zum Nachteil der Betroffenen gewertet. Die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger dürfen sich in dieser Zeit ohne aufenthaltsrechtliche Nachteile weiter im Landkreis aufhalten. Dies trifft auch zu, wenn sich zeitliche Verzögerungen zu einer Verlängerung selbst ergeben sollten.

Sollte es im Einzelfall dennoch aus konkreten und berechtigten Gründen Handlungsbedarf für die Ausländerbehörde geben, so ist dies bitte möglichst nur auf dem Postweg oder per E-Mail mitzuteilen. Telefonate beschleunigen das Verfahren nicht.

Zwar sind wegen des Corona-Virus viele Ausländerbehörden derzeit nur eingeschränkt arbeitsfähig. Hinzu kommt, dass aus epidemiologischen Gründen der direkte Kundenkontakt nach Möglichkeit zu vermeiden ist. Die Kolleginnen und Kollegen der Ausländerbehörde des Landkreises Mainz-Bingen sind aber weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar, Anträge werden kontinuierlich bearbeitet. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, dass nur dringende Fälle zeitnah bearbeitet werden können. Denn aufgrund der Vielzahl an Anfragen - insbesondere telefonisch und per Mail - entsteht sowohl für die Antragsteller als auch die Ausländerbehörde ein erhöhter organisatorischer Aufwand.