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Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Bodenheim
Ausgabe 2/2020
Amtlicher Teil
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Umstrukturierungsanträge für Rebpflanzungen im Jahr 2020

Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2020 können ab Donnerstag, 2. Januar, bis Freitag, 31. Januar, gestellt werden. Für Flächen in Flurbereinigungsverfahren endet die Frist am Donnerstag, 30. April 2020.

Diese Antragsfristen gelten für den sogenannten „Teil 2“ des Antragsverfahrens. Hier können alle Flächen beantragt werden, die 2020 gepflanzt werden sollen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die jetzt beantragten Flächen bereits im ersten Teil des Antragsverfahrens - dem „Rodungsantrag“ - in den Vorjahren gemeldet worden sind und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben. Ein Nachmelden ist nicht möglich. Die Pflanzung kann mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen.

Anträge sollten über das Weininformationsportal (WIP) der Landwirtschaftskammer (https://wip.lwk-rlp.de/) elektronisch gestellt werden. Für Antragsteller, die diese Möglichkeit nicht nutzen möchten, stehen auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) Rheinland-Pfalz die Richtlinie und die Antragsformulare zum Download bereit: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/umstrukturierung/.

Für Rückfragen stehen die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Kreisverwaltung Mainz-Bingen unter den Rufnummern 06131 9333 -4120 bis -4127 gerne zur Verfügung.

Infokasten zu den Fördersätzen

Die Fördersätze in 2020 lauten wie folgt:

Maßnahmen 31 und 41:

10.000 €/ha

(Flachlagen)

Maßnahmen 32 und 42:

19.000 €/ha

(Steillagen)

Maßnahmen 34 und 44:

21.000 €/ha

(Steilst- und Terrassenlagen)

Maßnahmen 33 und 43:

9.000 €/ha

(Extensive Anlagen)

Maßnahme 51:

32.000 €/ha

(Handarbeitsmauersteillagen)

Maßnahme 52 und 62:

6.000 €/ha

(Nutzung gebrauchter Materialien)

Maßnahme 53:

24.000 €/ha

(Neuanlage von Querterrassen)

Die Maßnahmen 52 und 62 bieten den Winzern die Möglichkeit, einen vorhandenen Drahtrahmen weiter zu verwenden, bzw. gebrauchte Stickel und Verankerungen wiederzuverwenden. Die Maßnahmen 53 beinhaltet die Verbesserung der Bewirtschaftung durch Umstellung von Steillagenbewirtschaftung auf Querterrassierung bzw. Anlegen von Querterrassen mit Erstellung einer modernen Drahtrahmenanlage.