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Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Bodenheim
Ausgabe 36/2021
Amtlicher Teil
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Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Gemäß § 27 Abs.2 Landesstraßengesetz (LStrG) dürfen Anpflanzungen, die den Verkehr behindern oder die Sicherheit oder die Leichtigkeit des Verkehrs durch Sichtbehinderung oder in anderer Weise beeinträchtigen können, nicht angelegt werden.

Um Beachtung folgender Grundsätze wird gebeten:

Geh- und Radwege

Der Rückschnitt muss in einer lichten Höhe von 2,25 m bündig bis zur Grundstücksgrenze erfolgen. Ein Überhang über diese Höhe hinaus ist nur dann zulässig, wenn hierbei ein Abstand von mindesten 0,50 m zur Fahrbahn eingehalten wird.

Fahrbahn

Die Fahrbahn muss bis zu einer Höhe von 4,50m von jeglichem Überwuchs frei sein. Dies gilt ebenso für einen Sicherheitsbereich von jeweils 0,50m rechts und links der Fahrbahn und über Geh- und Radwegen.

Feldwirtschaftswege

Eigentümer*innen und Pächter*innen der an die Wege angrenzenden Grundstücke haben dafür zu sorgen, dass durch Hecken, Sträucher, Bäume und sonstigen Bewuchs die Benutzung und der Zustand der Wege nicht beeinträchtigt werden.

Dies gilt auch für das beidseitige Bankett (jeweils 50 cm breit) an befestigten Wegen.

Verkehrszeichen

Verkehrszeichen müssen soweit freigeschnitten sein, dass sie auch bei Dunkelheit von Verkehrsteilnehmer*innen zweifelfrei zu erkennen sind. Dies gilt in besonderem Maße für Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln.

Straßenbeleuchtung

Die Lichtwirkung der Straßenbeleuchtung darf durch überhängende Äste nicht beeinträchtigt sein, da unzureichende Beleuchtung eine Gefährdung des Straßenverkehrs verwirklichen kann.

Allgemeines

Bitte beachten Sie bei Ihrem Rückschnitt, dass durch nachwachsende Pflanzen innerhalb weniger Wochen der alte Zustand wiederhergestellt sein kann, so dass sich generell ein etwas großzügiger Rückschnitt anbietet.

Sollte beim Rückschnitt eine Sperrung der Straße erforderlich sein, so ist eine Ausnahmegenehmigung der Verbandsgemeindeverwaltung erforderlich, die rechtzeitig, d.h. mindestens zwei Wochen vor Durchführung der beabsichtigten Maßnahme, zu beantragen ist. Der Erlaubnisbescheid trifft u.a. Regelungen darüber, welche Verkehrssicherungsmaßnahmen im Einzelfall zu treffen sind, um eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern auszuschließen.