Junge Menschen, Erstwähler:innen, politikferne Gruppen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte, die man über neue kreative und interaktive Formate ansprechen will, stehen im Fokus der Kampagne, deren Ausgangspunkt laut Landtagspräsident Hendrik Hering Studien sind, die aufzeigen, dass das Vertrauen in Parteien und das Funktionieren unserer Demokratie abnehme. Die politische Meinungsbildung findet zunehmend in schwer erreichbaren digitalen und emotional aufgeladenen Kommunikationsräumen statt. Der rheinland-pfälzische Landtag als höchstes demokratisch legitimierte Organ des Landes trage eine besondere Verantwortung für den Schutz, die Stärkung und Förderung der Demokratie.
Inhaltlich richtet sich die landesweite Kampagne insbesondere auch gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Deshalb ruft Landtagspräsident Hendrik Hering mit der Kampagne dazu auf, Haltung zu zeigen, über emotionale Zugänge zum Nachdenken und zum Austausch anzuregen. Mit dem Slogan „Nie wieder nicht wählen“ soll historische Verantwortung und Erinnerungskultur mit heutigem demokratischem Handeln verknüpft werden. „Nie wieder“ bedeutet nicht nur historisches Erinnern, sondern vor allem Handeln in der Gegenwart, konkret, wählen zu gehen.
Die Termine der „Roadshow“ und weitere Infos zur Kampagne finden sich unter: https://rlp-wahl-2026.de/