Wie Bingen als Hochschulstandort gestärkt werden kann, stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen der Präsidentin der Technischen Hochschule (TH) Bingen und der SPD-Fraktion im Stadtrat. Einig waren sich alle Beteiligten: Damit sich die Hochschule weiterentwickeln kann, braucht es eine engere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.
Aus Sicht der Hochschulleitung sind klare AnsprechpartnerInnen, schlanke Verwaltungsstrukturen und schnelle Entscheidungen wichtige Voraussetzungen. Gerade bei Themen wie der Entwicklung von Gewerbeflächen oder bei Fragen rund um Büro- und Laborräume sei ein Austausch mit der Stadt entscheidend. Zwar entstehen in der Region, etwa durch neue Laborstandorte in Mainz, zusätzliche Kapazitäten. Für Start-ups und kleinere Ausgründungen seien diese jedoch häufig zu groß dimensioniert, erklärte Krause. Räume für junge Unternehmen, in denen Studierende, GründerInnen und Wirtschaft zusammenkommen und neue Ideen oder Produkte entwickeln können, fehlten bislang. Perspektivisch könnte das TH-Stadtgebäude (Hermann-Hoepke-Technikum) in der Rochusallee hier eine Rolle spielen: Dort könnten freie Kapazitäten etwa für Coworking-Spaces und die Ansiedlung von Start-ups genutzt werden, dies könnte ein möglicher Baustein sein für eine engere Verbindung zwischen Hochschule, Wirtschaft und Innenstadt. Die SPD-Fraktion betonte, sie wolle diesen Dialog anregen. Die städtische Wirtschaftsförderung solle stärker in die Pflicht genommen werden. Eine Analyse zum künftigen Bedarf an Büro- und Laborflächen könne helfen, Entwicklungen frühzeitig zu steuern.
Fortsetzung folgt!
Wer mehr erfahren möchte, kann unter www.spd-bingen.de den vollständigen Pressebericht lesen.