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Binger R(h)einschau - Mitteilungsblatt mit den Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Bingen
Ausgabe 16/2026
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Das Rupertsberger Antependium

Die Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft Bingen lädt am Mittwoch, 22.04.2026, 19:00 Uhr ein zu einem Vortrag von Klaus Peper unter besonderer Bezugnahme auf den Rupertsberger Altarvorhang, der ca. 50 Jahre nach dem Tod von Hildegard von Bingen in ihrem Kloster entstanden ist.

Dabei geht er der Frage nach, ob im 13. Jahrhundert eine bischöfliche Heiligsprechung Hildegards erfolgte.

Bis zur Kanonisation der hl. Hildegard durch Papst Benedikt XVI. am 10.05.2012 wurde die Titulierung Hildegards als Heilige trotz des gescheiterten Kanonisationsversuchs im 13. Jahrhundert regelmäßig damit begründet – offenbar aus Verlegenheit – Hildegard sei „vom Volk heilig gesprochen” worden.

Klaus Peper wird in seinem Vortrag erläutern, was unter einer bischöflichen Heiligsprechung zu verstehen ist, ob in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Bedingungen für eine solche Heiligsprechung gegeben waren, welche

sieben Indizien dafür sprechen, dass Hildegard eine solche erfahren hat, und was dagegen spricht.

Veranstaltungsort: Villa Rupertsberg, Am Rupertsberg 16, 55411 Bingen-Bingerbrück