Bei der Scheckübergabe (v. l.): Matthias Scholl (KKM), Oberbürgermeister Thomas Feser, Christian Hemmerle (KKM) und Oberst Christoph Scheibling, Leiter des Militärmusikdienstes und des Zentrums Militärmusik der Bundeswehr.
Es ist fast ein Meilenstein in der Kulturgeschichte Bingens: Die Katholische Kirchenmusik Bingen (KKM) feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Oberbürgermeister Thomas Feser gratulierte dem traditionsreichen Verein im Namen der Stadt und würdigte dessen außergewöhnliches Engagement für Musik, Gemeinschaft und Kultur.
„150 Jahre Katholische Kirchenmusik Bingen, das sind 150 Jahre gelebte Musikkultur, ehrenamtliches Engagement und gewachsene Gemeinschaft mitten in der Stadt.
Wenn ein Verein eineinhalb Jahrhunderte lange Geschichte vorweisen kann, dann spricht das für Beständigkeit, für Verwurzelung – und vor allen Dingen für Menschen, die bereit sind, sich über Generationen hinweg einzusetzen“, so das Binger Stadtoberhaupt.
Die KKM Bingen nimmt dabei eine einzigartige Stellung ein: Sie ist nicht nur der älteste Kirchenmusikverein in Bingen, sondern im gesamten Bistum Mainz.
Gefeiert wurde dieses besondere Jubiläum auf würdige und festliche Weise: mit einem Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Koblenz, das den Mittwochabend musikalisch auf höchstem Niveau begleitete.
Einen weiteren Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet der Pfingstmontag: Im Rahmen eines Pontifikalamts am 25. Mai in der Basilika und des anschließenden Festakts wird die KKM Bingen mit der ProMusica-Plakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
Diese begehrte staatliche Auszeichnung erhalten nur wenige Ensembles.
Sie würdigt die herausragende kulturelle und musikalische Bedeutung des Vereins auf nationaler Ebene.
„Musik ist viel mehr als Unterhaltung: Sie stiftet Gemeinschaft, sie gibt Halt, sie begleitet die Menschen in den wichtigen Momenten ihres Lebens – bei Gottesdiensten, Festen, Gedenkfeiern, in Freude wie in Trauer. Die KKM Bingen ist seit 150 Jahren ein verlässlicher Teil des kulturellen und geistlichen Lebens in unserer Stadt. Besonders hervorheben möchte ich die Kinder- und Jugendarbeit. Dass der Erlös des heutigen Konzerts sowie eine städtische Spende dem Nachwuchs zugutekommt, ist ein starkes Signal – für die Zukunft der KKM und für die Musik in unserer Stadt", so Oberbürgermeister Thomas Feser.