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Binger R(h)einschau - Mitteilungsblatt mit den Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Bingen
Ausgabe 18/2026
Amtlicher Teil
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Boys‘ & Girls‘ Day 2026 – auch in der Verwaltung

Johann Junck und Oberbürgermeister Thomas Feser.

Alexander Jost vom Kommunalen Vollzugsdienst erläuterte ebenfalls seinen Beruf am Boys’ & Girls’ Day. Foto: Stadt Bingen

 

Schülerinnen und Schüler blicken hinter die Kulissen

 

Neugier, Begeisterung und jede Menge neue Eindrücke: Anlässlich des diesjährigen Boys‘ & Girls‘ Day öffnete die Stadtverwaltung Bingen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler und ermöglichte ihnen einen Blick hinter die Kulissen des kommunalen Alltags.

Am 23. April 2026 nahmen einige Jugendliche die Einladung der Stadtverwaltung an und verbrachten einen erlebnisreichen Tag in verschiedenen Ämtern und Fachbereichen. Ob Öffentlichkeitsarbeit, Beschaffung, Telefonzentrale, Kita oder Kommunaler Vollzugsdienst – die jungen Gäste konnten hautnah erleben, wie vielfältig die Aufgaben einer modernen Kommunalverwaltung sind.

Die Schülerinnen und Schüler begleiteten die Mitarbeitenden durch ihren Arbeitsalltag, stellten Fragen, probierten selbst aus und erhielten so einen authentischen Einblick in Berufsfelder, die im Schulalltag oft wenig Sichtbarkeit genießen. Dabei standen auch solche Bereiche im Fokus, die traditionell eher von einem Geschlecht besetzt werden – ganz im Sinne des Aktionstags, der seit Jahren dazu beiträgt, Berufsklischees abzubauen.

„Mir macht der Tag großen Spaß, ich bin dieses Jahr schon zum zweiten Mal in der Stadtverwaltung. Man kann hier viel machen und die Leute sind nett“, so Johann Junck (12 Jahre), der die sechste Klasse der Rochus-Realschule Plus besucht.

„Der Boys‘ & Girls‘ Day ist für uns weit mehr als ein Aktionstag. Er ist eine Einladung an junge Menschen, Grenzen zu überschreiten, Neues auszuprobieren und sich von Klischees nicht leiten zu lassen. Es hat mich heute sehr gefreut zu sehen, mit welcher Offenheit und Neugier die Schülerinnen und Schüler unsere Verwaltung erkundet haben. Genau das brauchen wir: Menschen, die mit frischen Augen auf unsere Stadt schauen – vielleicht sogar als künftige Kolleginnen und Kollegen", so Oberbürgermeister Thomas Feser, der Johann in seinem Dienstzimmer begrüßte.