Die Reisegruppe des Binger Weinsenat im Hundertwasser-Weingut Hirn
Ziel der jährlichen Weinkulturreise des Binger Weinsenats war in diesem Jahr das Anbaugebiet Franken. Organisator Mehmet Hatiboglu hatte ein solch attraktives Programm zusammengestellt, dass alle 40 Plätze bereits 4 Tage nach der Ausschreibung vergeben waren. Und die Teilnehmer haben ihre Anmeldung nicht bereut: Auf der Hinfahrt stand nach einer kurzweiligen Stadtführung in Würzburg eine erste Verkostung im ältesten Weingut Frankens, dem Bürgerspital, an. Ebenso wie bei seinem Pendant zwei Tage später, dem deutlich größeren Juliusspital, stand mit dem Silvaner die bekannteste Weinsorte Frankens im Mittelpunkt.
Am zweiten Tag zeigte die „Frankenperle“ Manuela Lösch den Teilnehmern ihre Heimat. Nach einer Auftaktprobe im Hundertwasser-Weingut Hirn in Untereisenheim mit dem Schwerpunkt PiWis/Zukunftsweine ging es nach Schweinfurt, um zu zeigen, dass die Franken außer Wein auch „Industrie“ können. Beeindruckend dann ein Einblick in das jahrhundertealte fürstlich-Castell’sche Archiv mit Jesko Graf zu Dohna. Und gekrönt wurde der Tag mit einer Raritäten-Weinprobe im Top-Weingut Wirsching in Iphofen, moderiert von Inhaberin Andrea Wirsching persönlich.
Und auch der zweite Spitzen-Winzer Horst Sauer ließ es sich nicht nehmen, am 3. Tag die Senatsgruppe persönlich durch die Steillage Escherndorfer Lump zu führen und danach in der nagelneuen Vinothek gemeinsam mit Junior-Chefin Sandra die Gewächse des Hauses zu präsentieren. Umso überraschender war es, dass es mit dem Besuch im Weingut Benz in Beckstein/Tauberfranken auf der Rückfahrt gelang, ein weiteres Highlight zu setzen. Insgesamt werden die vinophilen Tage den Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben.