Offizieller Empfang auf der Burg Klopp.
Auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Feser hielt sich die Delegation vom 8. bis 15. Juni in Bingen auf. Sie bestand aus Stadtratsmitgliedern, Mitgliedern des dortigen Freundschaftsvereins sowie dem Vorsitzenden des Bürgerrats. Bürgermeister Dumus Deniz musste seine Teilnahme aus familiären Gründen kurzfristig absagen.
Da der Besuch gleichzeitig mit dem Austauschprojekt „Klima- und Umweltschutz im kommunalen Dialog“ verbunden wurde, nahmen auch zwei Vertreter der Umweltabteilung Anamurs an der Reise teil.
Am 12. Juni hatte Oberbürgermeister Thomas Feser zu einem feierlichen Empfang anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft in den Sitzungssaal der Burg Klopp eingeladen. Neben den Gästen aus der Partnerstadt nahmen Bürgermeister Ulrich Mönch, Mitglieder des Stadtrates, Jens Thiele, Geschäftsführer der Bingen Tourismus & Kongress GmbH, die Binger Weinmajestäten sowie der Vorstand des Freundeskreises Bingen–Anamur teil.
Oberbürgermeister Thomas Feser freute sich, die Delegation in Bingen begrüßen zu dürfen und gemeinsam das 15-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern. Er betonte die große Bedeutung von Städtepartnerschaften für die Völkerverständigung und hob hervor, dass Bingen aus diesem Grund zahlreiche internationale Partnerschaften pflegt.
Da mit Ausnahme des Vorsitzenden des Anamurer Freundschaftsvereins, Hamdi Mahir, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegation zum ersten Mal in Bingen waren, stellte Oberbürgermeister Feser anhand der im Sitzungssaal angebrachten Stadtwappen auch die weiteren Partnerstädte in England, Frankreich, Tschechien und dem Kosovo vor.
Der Vorsitzende des Freundeskreises Bingen–Anamur erläuterte, dass die Partnerschaft unter anderem deshalb entstanden sei, weil viele türkischstämmige Einwohnerinnen und Einwohner Bingens ursprünglich aus dieser Region stammen, dort Verwandte haben oder andere kulturelle Bindungen bestehen.
Anlässlich des Jubiläums ließ die Stadt Bingen eine Gedenkmedaille anfertigen, die sowohl den Gästen als auch den städtischen Vertreterinnen und Vertretern überreicht wurde.
Im Anschluss bot ein gemeinsames Festessen Gelegenheit zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte.
Während ihres Aufenthalts hatte die Delegation aus Anamur bereits die Möglichkeit, die städtischen Strukturen Bingens näher kennenzulernen. Im Rahmen des Austauschprojekts „Klima- und Umweltschutz im kommunalen Dialog“, das von Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen – mit Mitteln der Stiftung Mercator gefördert wird, besuchten die Gäste verschiedene Institutionen und Projekte der Stadt Bingen sowie des Landkreises Mainz-Bingen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.
Im September wird eine Delegation aus Bingen die entsprechenden Institutionen und Projekte in Anamur besuchen.
Die Gäste aus Anamur zeigten sich begeistert von Bingen, der Gastfreundschaft und dem intensiven Austausch.