Am 16. und 17. Januar verwandelte sich die Turnhalle in Büdesheim bei zwei ausverkauften Sitzungen der DJK Bingen-Büdesheim in ein echtes närrisches Wohnzimmer. Sitzungspräsident Uwe Schmitt führte humorvoll und mit viel Herzblut durch ein Programm, das komplett von eigenen Aktiven gestaltet wurde – ein Markenzeichen der DJK.
Den tänzerischen Auftakt machten die Sternchen als Cowgirls, gefolgt von den Tanzmäusen als Avatar in Pandora. Die Juniorengarde überzeugte mit Präzision, TaRa begeisterte mit einer Hommage an Michael Jackson, bevor die DJK-Garde Perfektion in Grün-Weiß zeigte. Die gemischte Tanzgruppe TaBuU entführte ins glitzernde Moulin Rouge und das Männerballett sorgte als griechische Götter für tosenden Applaus und Lacher.
Auch die Redner und musikalischen Beiträge glänzten: Stephan Kirschhoch mit dem Protokoll, Stefan Bastiné mit humorvollem Blick auf das, was man heute noch sagen darf, Michael Geppert kämpfte mit einigen Kunststücken weiter um seinen Platz im Programm, Patrick Dahlmann und Opa Hans-Paul Lorenz versuchten sich beim Tanzkurs und Maximilian Haase vom TuS Bingen-Büdesheim verzauberte mit seiner Kultfigur Mariechen Funke. Die Fastnachtsband Tante Lena Rockt eröffnete wie gewohnt die zweite Halbzeit, Uwe Schmitt ließ den ältesten Büdesheimer „Stephanus“ lebendig werden, und Joachim Bernd und Klaus Brandt sinnierten über Weihnachten und Neujahrsvorsätze.
Besonders emotional wurde es beim Abschied des Kultehepaares Irma Macholl-Schmitt und Norbert Lorenz, das nach elf gemeinsamen Jahren die Bühne verließ – für Norbert endeten damit unglaubliche 55 aktive Bühnenjahre. Das 2×11-jährige Jubiläum der Entenbachlerchen rundete die Sitzungen mit einer Zeitreise und einem Hauch von Nostalgie ab.