Galli Theater-Ensemble mit Adisa Omerovic-Lambri (vorne) und Edgar Henkel (rechts)
Anlässlich des Weltdemenztages fand am 21.09.2026 in der kath. Kirche in Köngernheim eine besondere Theaterveranstaltung statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten ein eindrucksvolles Theaterstück, das sich auf einfühlsame Weise mit dem Thema Demenz auseinandersetzte.
Begrüßt wurden die Gäste von Verbandsbürgermeister Martin Groth und Gemeindereferentin Agnes Hilsendegen. In ihrer Begrüßung bedankte sich Frau Hilsendegen ausdrücklich dafür, dass die Gemeindeschwesterplus der Verbandsgemeinde Rhein-Selz auf die Kirchengemeinde zugegangen war und angeregt hatte, die Türen der Kirche für dieses besondere Thema zu öffnen. Gemeinsam entstand die Idee, die Kirche einmal auf eine andere Weise als Ort der Begegnung und als besonderen Theaterort zu nutzen.
Das Theaterstück lud dazu ein, die Lebenswelt von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei wurde deutlich: Demenz betrifft nicht nur die erkrankten Menschen selbst, sondern auch Familien, Freunde und das gesamte gesellschaftliche Umfeld. Umso wichtiger sind Begegnung, Verständnis und ein wertschätzender Umgang miteinander.
Abschluss
Ein besonderer Dank gilt der kath. Kirchengemeinde in Köngernheim und insbesondere Gemeindereferentin Agnes Hilsendegen für die offene und gute Zusammenarbeit. Dass die Kirche ihre Türen für eine Veranstaltung zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema geöffnet hat, ist ein schönes Zeichen für Offenheit, Gemeinschaft und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Es war eine gemeinsam Organisierte Veranstaltung der Gemeindeschwesterplus der Verbandsgemeinde Rhein-Selz Frau Adisa Omerovic-Lambri und dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, vertreten durch den Vorsitzenden Edgar Henkel.
Nach Abschluss der Veranstaltung dankte Edgar Henkel, der Gemeindeschwesterplus Adisa Omerovic-Lambri für Ihren Einsatz, den Sie im Umgang und den Begegnungen mit den an Demenz erkrankten Menschen zeigt. Ein weiterer DANK ging an Adisa Omerovic-Lambri, die die Hauptlast der Organisation für diese Erfolgreiche Veranstaltung übernommen hatte. Die Gemeindeschwesterplus der VG Rhein-Selz und der Seniorenbeirat der VG Rhein-Selz möchten dieses Format auch künftig weiterführen und in weitere Gemeinden der Verbandsgemeinde Rhein-Selz tragen.
Die große Resonanz und die vielen Besucherinnen und Besucher haben gezeigt, dass das Thema Demenz die Menschen bewegt. Deshalb soll es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleiben.
Vielleicht heißt es im kommenden Jahr: Wir sehen uns in einer anderen Gemeinde – und vielleicht auch wieder in einer anderen Kirche.
Denn Demenz geht uns alle an. Und Begegnung kann ein wichtiger Schritt zu mehr Verständnis und Menschlichkeit sein.