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Rhein-Selz aktuell
Ausgabe 41/2026
Nachrichten aus der Verbandsgemeinde
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Vernissage zur Kunstausstellung Material | Spur | Bewegung

Unter dem Titel Material| Spur| Bewegung - Malerei im Prozess zeigt Karin Frommann vom 8. Oktober bis 22. Dezember 2026 abstrakte Malerei im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Rhein-Selz in Oppenheim. Die Ausstellung der in Eimsheim lebenden Künstlerin versammelt Arbeiten aus mehreren Werkphasen, in denen Material, Farbe, Linie, Form und Bewegung auf unterschiedliche Weise zusammenspielen.

Typisch für die Arbeitsweise von Karin Frommann ist es, den Malprozess zu beginnen, ohne eine festgelegte Vorstellung davon zu haben, wie die Bilder am Ende aussehen sollen. Farbe, Linie oder Material können den Anfang machen. Im weiteren Verlauf wird dann übermalt, verändert und wieder freigelegt. Dabei verbindet die Künstlerin bewusste Entscheidungen mit dem, was während des Malens zufällig und ungeplant entsteht.

Karin Frommann ist es wichtig, dass ihre abstrakten Bilder nicht nur betrachtet werden, sondern auch etwas auslösen. Farben, Formen und Bewegungen können - und sollen - Gefühle, Erinnerungen und Assoziationen wecken. Was dabei empfunden oder in den Bildern entdeckt wird, bleibt jedoch offen und ist individuell verschieden. Die Arbeiten geben ganz bewusst keine bestimmte Deutung vor. Die Ausstellung im „Rondo“ lädt dazu ein, sich auf die Bilder einzulassen und den eigenen Eindrücken zu folgen.

Karin Frommann studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik an der Universität Mainz. Nach einer Tätigkeit als Übersetzerin wechselte sie 1997 in den Bereich Grafikdesign. Seit 2019 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Ihre künstlerische Ausbildung vertiefte sie durch kontinuierliche Weiterbildung an freien Kunstakademien. Ihre Arbeiten präsentiert sie regelmäßig im Rahmen von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in der Region und deutschlandweit.

Zur Vernissage am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 18 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Rhein-Selz in Oppenheim sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 22. Dezember 2026 während der Öffnungszeiten des Rondo zugänglich.