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Amtsblatt VG Sprendlingen-Gensingen
Ausgabe 34/2026
Amtlicher Teil
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Rund 100 Bäume für mehr Biodiversität – Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen setzt Zeichen für aktiven Umweltschutz

v.l.n.r.: Dipl. Geograph Jochen Fiala, Sachbearbeiter Klimaschutzmanagement Roman Maierle, Bürgermeister Manfred Scherer

Mit der Pflanzung von 99 Bäumen hat die Verbandsgemeinde ein weiteres Zeichen für den aktiven Umweltschutz gesetzt. Im Rahmen des Projekts wurden auf drei Flächen zahlreiche Obstbäume sowie vier Silberweiden und vier Silberpappeln gepflanzt, die künftig einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten sollen.

Die neu angelegten Streuobstwiesen – mit alten Obstbaumsorten- in Wolfsheim im Tal am Johannsbach, in Sprendlingen am Kirschberg beim Napoleonsturm sowie in Aspisheim am Alten Mühlweg, in der Nähe des renaturierten Gebiets am Aspisheimer Bach, schaffen zusätzlichen Lebensraum für zahlreiche Arten. Insbesondere Insekten, Vögel und Kleinsäuger profitieren von den vielfältigen Strukturen sowie dem zukünftigen Blüten- und Fruchtangebot. Damit entstehen nicht nur ökologisch wertvolle Flächen, sondern zugleich ein nachhaltiger Beitrag zur Aufwertung und Entwicklung der Landschaft.

 

„Mit der Pflanzung der knapp 100 Bäumen investieren wir nachhaltig in unsere Natur und schaffen Lebensräume für zahlreiche Tier- und Insektenarten. Gleichzeitig entsteht eine wertvolle Kulturlandschaft, von der auch kommende Generationen profitieren werden“, so Bürgermeister Manfred Scherer.

Die Pflanzaktion ist Teil der laufenden Bemühungen der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen, ökologische Flächen sinnvoll zu entwickeln und die biologische Vielfalt vor Ort zu stärken. Obstbäume zählen zu den besonders artenreichen Lebensräumen und können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt leisten, gleichzeitig nehmen Bäume während ihres Wachstums Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre auf und speichern Kohlenstoff in ihrer Biomasse. Darüber hinaus tragen sie zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei, spenden Schatten und unterstützen den natürlichen Wasserhaushalt.

In den kommenden Jahren wird sich die Fläche weiterentwickeln. Mit der zunehmenden Blüte und Fruchtbildung der Bäume wird sie Schritt für Schritt zu einem wichtigen Lebensraum und Nahrungsangebot für verschiedene Tier- und Insektenarten.

Knapp 100 neu gepflanzte Obstbäume stehen damit stellvertretend für ein langfristiges Ziel: Umwelt schützen, Lebensräume schaffen und die Biodiversität vor Ort nachhaltig stärken.