Königreichssaal: Auf dem Sand 14a, 67547 Worms
Tel.: 06241 / 200 525
Ansprechpartner: Samuel Matzke, Osthofen
Tel.: 01522 619 3636
E-Mail: matzke.sc@gmail.com
Webseite: www.jw.org (in 1.125 Sprachen kostenfrei & ohne Anmeldung, davon 110 Gebärdensprachen)
Wie laufen unsere Zusammenkünfte ab?
siehe Kurz-Video auf www.jw.org, Rubrik „Über uns\Zusammenkünfte“
Jehovas Zeugen haben pro Woche zwei reguläre Gottesdienste. Im Mittelpunkt dieser öffentlichen Zusammenkünfte steht die Bibel und wie man sie im Alltag lebendig werden lässt.
In unseren Zusammenkünften steht das gemeinsame Lernen im Vordergrund. An den meisten Programmpunkten kann man sich beteiligen, wenn man möchte. Das Programm beginnt und endet mit Lied und Gebet.
Man muss kein Zeuge Jehovas sein, um unsere Gottesdienste zu besuchen. Jeder ist herzlich eingeladen, einmal hereinzuschauen. Der Eintritt ist frei und es gibt keine Kollekte.
auf Anfrage Mitverfolgung live über ZOOM o. Telefon möglich
Donnerstags (19:00 – 20:45 Uhr) ein weltweit einheitliches Programm. Siehe JW Library App (kostenlos & ohne Anmeldung)
Sonntags 10:00 – 11:45 Uhr
Russisch-Ukrainische Zusammenkünfte
Di, 19:00 Uhr und So 13:00 Uhr (Programm identisch)
Programm im Monat Mai im Königreichssaal Worms
So, 05.07.
Vortrag (30 min): „’Seid immer gastfreundlich‘ “
Inklusive WT-Studienartikel (30 min): „Als Paar beste Freunde sein“
So, 12.07.
Vortrag (30min): „Den ‚Weg zum Leben‘ gehen“
WT-Studienart. (60min): „Biblische Grundsätze – warum so wichtig?“
So, 19.07.
Vortrag (30min): „Stammt die Bibel wirklich von Gott“
WT-Studienart. (60min): „Trainiere dein Gewissen mit biblischen Grundsätzen“
So, 26.07.
Vortrag (30min): „Warum nach biblischen Maßstäben leben“
WT-Studienart. (60min): „Welchen Bildungsweg soll ich einschlagen?“
So, 02.08.
Vortrag (30min): „Der Gerichtstag – Grund zur Angst oder zur Hoffnung?“
WT-Studienart. (60min): „Bleib Jehova nah, während du deinen Bildungsweg verfolgst“
Berliner, 24. Juni 2026, Tiergarten, Goldfischteich: Einweihung des Mahnmals zum Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas
BTPräs. Julia Klöckner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprachen vor etwas 1000 Gästen bei diesem Festakt, der das Denkmal der Öffentlichkeit übergab. (siehe auch Arnold Liebster Stiftung www.alst.org Reiter „Aktuelles“).
Julia Klöckner betonte, dass der Bundestag vor drei Jahren der Errichtung dieses Mahnmals einstimmig zugestimmt, über alle Parteigrenzen hinaus. Sie sagte auszugsweise:
„Die verfolgten Bibelforscher verweigerten sich damals dem Nationalsozialismus in einer besonderen Geschlossenheit: Sie zeigten nicht den Hitlergruß. Sie traten nicht in die Partei ein. Und sie beteiligten sich nicht an der Hetze gegen Juden, gegen Sinti und Roma, und nicht gegen Homosexuelle. Im Gegenteil, es gibt viele Berichte über Unterstützung anderer Verfolgter. ...
Mehr als 13.000 Zeugen Jehovas … gerieten ins Visier der Nationalsozialisten, mindestens 1700 von ihnen überlebten diese Verfolgung nicht. Sie wurden als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet [oder] kamen unter unmenschlichen Bedingungen in Haft ums Leben. …
Dieses Denkmal gilt den Menschen, die bitteres Unrecht erlitten und dennoch immer wieder Menschlichkeit zeigten… Gewidmet ist es ihrem Leid, ihrem Mut und ihrer Gewissensfestigkeit.“
Wolfram Weimer sagte unter anderem: „Warum haben Ideologen Angst vor Gläubigen? Warum zittern Diktatoren ausgerechnet vor Betenden? Warum provoziert das Sanfteste das Brutalste?... Weil Menschen, die glauben etwas haben, was Diktatoren nicht haben: Gewissen. Weil Gewissen am Ende mächtiger ist als Gewehre. … Weil Menschen, die glauben, ihrer Moral, ihren Werten folgen und nicht denen der schieren Macht; … Weil Menschen, die glauben, wissen, dass sie nicht tiefer fallen können als in Gottes Hand, ...
Weil Menschen, die glauben, Hoffnung haben, Sinn kennen, Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der Diktatur und damit eine unzerstörbare moralische Stärke. Weil Menschen, die glauben, wissen, dass jeder einzelne eine heilige Würde hat, und dass die unantastbar ist.“
Die Bronzeskulptur ist etwa 5m hoch, wiegt ungefähr 12 Tonnen, und erinnert an einen Baumstamm, dessen Äste gekappt wurden und dessen Oberfläche tief von Rissen und Narben durchzogen ist. Es soll auf die Standhaftigkeit hinweisen, mit der sich Zeugen Jehovas dem Druck des NS-Regimes widersetzten.