Information nach §46 TrinkwV
1. Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle
Hauptstraße 46, 55452 Windesheim
Wasserversorgungsgebiet: VG Langenlonsheim-Stromberg (Vollversorgung), VG Rhein-Nahe, VG Rüdesheim und Stadt Bingen (jeweils Teilversorgung)
Versorgte Einwohner: rd. 43.000 E
Wassergewinnungsverfahren: Brunnen und Quellen
Verfahren der Wasseraufbereitung:
• Zentrale Wasseraufbereitung: Vorfiltration, Uranreduzierung, Enthärtung (Teilentsalzung) sowie UV-Desinfektion
• Dezentrale Wasseraufbereitungen: Entsäuerungsanlagen, Aufhärtung mit Natronlauge oder Sodalauge, Feinfilteranlagen, und UV-Desinfektion
Eingesetzte Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren à Homepage: https://www.trollmuehle.de/wp-content/uploads/2025/08/ah-Aufbereitungsstoffe-Desinfektionen-2025-07-25.pdf
2. Untersuchungsergebnisse / Trinkwasseranalysen à siehe Homepage: https://www.trollmuehle.de/qualitat/
3. Wasserhärte sind in den Untersuchungsergebnissen (Trinkwasseranalysen) enthalten
4. Untersuchung weiterer Parameter, die für die Auswahl von Materialien und Werkstoffen wesentlich sind: in den bestehenden Trinkwasseranalysen enthalten
5. Gesundheits- und Gebrauchshinweise: trifft aktuell nicht zu
6. Information zum Risikomanagement: entfällt aktuell aufgrund ausstehender Formulierung des Bundesgesundheitsministeriums;
7. Empfehlungen
a) zur Verringerung der Menge des verbrauchten Wassers:
Wie kann ich im Alltag Wasser sparen?
• Effiziente Nutzung von Spül- und Waschmaschine
• (Betrieb nur voll beladen im Eco-Modus)
• Einbau von Spararmaturen z.B. mit einem Stahlregler
• Verwenden eines Sparduschkopfes
• Zudrehen des Wasserhahns z.B. beim Einseifen der Hände, beim Duschen oder
• Zähneputzen
• Start-Stopp-Spülungen bei Toiletten nutzen
• Duschen statt baden
• Nutzung von Regenwasser, z.B. bei Bewässerung der Gärten
• Nutzung der öffentlichen Freibäder anstelle von privaten Pools
Weitere nützliche Tipps finden Sie hier:
b) zur Vermeidung einer Schädigung der menschlichen Gesundheit durch Stagnation des Trinkwassers:
Steht Trinkwasser über einen längeren Zeitraum von mehreren Stunden oder sogar Tagen in den Leitungen spricht man von Stagnationswasser. Dieses Wasser ist nicht mehr frisch und kann verunreinigt sein. Werden Leitungsabschnitte zu selten oder nicht genutzt (zum Beispiel bei Gäste-WCs, Ferienwohnungen oder leerstehenden Wohnungen), können dadurch Probleme für die gesamte Installation entstehen.
Tipps zur Vermeidung und Wieder-Inbetriebnahme finden Sie unter: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/publikationen/uba_trinkwas-ratgeber_2020-04-07_web_barrierefrei.pdf Kapitel „Lange Stagnation verändert die Trinkwasserqualität“.