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Rhein-Nahe aktuell
Ausgabe 37/2026
Sonstige Mitteilungen
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Wer kümmert sich eigentlich?

KI generiert

Gleichstellung beginnt im Alltag

Schule, Kita, Arzttermine, Training, Einkäufe oder die Pflege Angehöriger: Hinter einem funktionierenden Alltag steckt viel Arbeit. Dazu gehört nicht nur das Erledigen, sondern auch das Erinnern, Planen und Organisieren – die oft unsichtbare Sorgearbeit.

 

 

Frauen leisten laut Statistischem Bundesamt täglich eine Stunde und 16 Minuten mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Der Gender Care Gap beträgt 43,4 Prozent. Zugleich verdienten Frauen 2025 im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde. Wer wegen familiärer Aufgaben beruflich kürzertritt, spürt die Folgen bei Karriere und Altersvorsorge.

Auch in den zehn Gemeinden der VG Rhein-Nahe prägen Familien, Nachbarschaft, Vereine und Ehrenamt unser Zusammenleben. Gleichstellung beginnt deshalb nicht erst bei Gesetzen, sondern zu Hause, am Arbeitsplatz, im Verein und in kommunalen Gremien: Wer behält Termine im Kopf? Sind Sitzungs- und Trainingszeiten familienfreundlich? Teilen wir Verantwortung so, wie wir es möchten?

Eine faire Verteilung schafft echte Wahlmöglichkeiten: für Frauen mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit, für Männer mehr Familienzeit und für Kinder vielfältigere Vorbilder.

Aufgrund des Hackerangriffs auf die VG bin ich vorübergehend unter daisy.liebau@gmx.de erreichbar. Bitte senden Sie Name, Rückrufnummer und passende Zeitfenster; gerne vereinbare ich einen Telefontermin.

Daisy Liebau-Plath
Gleichstellungsbeauftragte der VG Rhein-Nahe