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Rhein-Nahe aktuell
Ausgabe 4/2026
Amtliche und öffentliche Bekanntmachungen
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Bericht

über die Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Niederheimbach am Montag, 15.12.2025, 19.30 Uhr, im Ratssaal des Gemeindehauses

Mitteilungen der Verwaltung

Der 1. Beigeordnete Rüdiger Schreiner gab bekannt,

…dass die Sinkkästen der Straßenentwässerung mittlerweile gereinigt wurden. Die Restarbeiten, zum Beispiel der Ersatz einiger Schlitzeimer oder das Reinigen der zugeparkten Abwassergitter/Sinkkästen, werden noch erledigt oder wurden vom Gemeindearbeiter bereits erledigt.

… dass die Bushaltestelle im oberen Heimbachtal, Fahrtrichtung talwärts, vor Hausnummer 107 bereits eingerichtet ist und schon im Fahrplan aufgeführt wird.

… dass am 28. November das Weihnachtsessen der Träger und des Personals der KITAMärchenhain stattgefunden hat.

… dass der Wahlausschuss zur Ortsbürgermeisterwahl 2026 am 9. Dezember getagt hat,

Dabei wurde festgestellt, dass sich Marion Pohl als einzige Kandidatin hat aufstellen lassen. Da alle Formalitäten erfüllt sind, ist Frau Pohl als Kandidatin zugelassen.

Nachbesetzung des Buga-, Gewerbe-, Dorferneuerungs-, und Fremdenverkehrsausschusses

Einstimmig (10/0/0) beschloss der Rat, den Buga-, Gewerbe-, Dorferneuerungs-, und Fremdenverkehrsausschuss mit Daniel Henn als ordentliches Mitglied anstelle der verstorbenen Ingeborg Rosemann-Kallweit nachzubesetzen.

Nachbesetzung des Haupt- und Finanzausschusses

Mehrheitlich (8/0/2) beschloss der Rat, im Haupt- und Finanzausschuss den bisherigen Vertreter Sven Janiska als ordentliches Mitglied anstelle des zurückgetretenen HansMichael Dersch-Moritz einzusetzen.

Beratung und Beschlussfassung über die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Einstimmig (10/0/0) beschloss der Rat, die Verwaltung zu beauftragen, ein Angebot zur Ermittlung der Kosten für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik einzuholen und entsprechende Fördermittel bei Bund und Land für die Ortsgemeinde zu akquirieren.

Die bestehende Straßenbeleuchtung der Ortsgemeinde Niederheimbach basiert nach Aussage des 1. Beigeordneten Rüdiger Schreiner, der mit Experten eine Ortsbegehung durchgeführt hat, überwiegend auf veralteter Technik mit einem hohen Energieverbrauch und entsprechend hohen Betriebskosten. Durch die Umrüstung auf moderne LED-Leuchten können die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung um mehr als die Hälfte reduziert werden, was eine erhebliche Entlastung des Gemeindehaushalts

bedeuten würde. Aufgrund der hohen Einsparpotenziale amortisieren sich die Investitionskosten in der Regel bereits nach wenigen Jahren. Neben den finanziellen Vorteilen trägt die Maßnahme wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei, da der geringere Stromverbrauch unmittelbar zu einer niedrigeren CO2-Bilanz führt.

Darüber hinaus verfügt die LED-Technologie über eine hohe Lebensdauer, oftmals mit Garantien von bis zu zehn Jahren sowie einer gesicherten Ersatzteil- und Nachlieferzeit von bis zu 20 Jahren. Dadurch sinken auch langfristig Wartungs- und Instandhaltungskosten. Ratsmitglied Christian Lenz äußerte den Wunsch, die derzeitigen historisch anmutenden Lampenköpfe zu erhalten und nur die Leuchtmittel auszutauschen, was aber laut Schreiner aus technischen Gründen nicht möglich sei.

Man werde aber dem Rat mehrere Lampenköpfe zur Entscheidungsfindung vorlegen.

Verschiedenes

Bezüglich der Problematik „Entschleunigung Radweg im Bereich der Unterführung in Niederheimbach“ gibt es laut Vorsitzendem noch keine Rückmeldung seitens des LBM.

Ratsmitglied Karsten Mehlig monierte, dass die Querrinne am Waldweg immer noch nicht gereinigt wurde. Die Verwaltung kündigte an, wegen der Reinigung der Abschläge noch einmal auf die Jagdgenossenschaft zugehen zu wollen.

Die von privater Seite durchgeführten Kanalarbeiten im Kuhweg sollen in Kürze abgeschlossen werden.

Ratsmitglied Esther Braun-Kinnen regte an, für die Rheinstraße eine digitale

Geschwindigkeitsanzeige anzuschaffen. Der Vorsitzende will Angebote einholen und auf der nächsten Ratssitzung vorlegen.

Bekanntgabe von Beschlüssen aus dem nichtöffentlichen Teil

Der Vorsitzende gab bekannt, dass der Rat im nichtöffentlichen Teil entschieden hat, den Antrag einer Bauherrengemeinschaft auf Zustimmung zur Erteilung eines Wege- bzw. Zufahrtsrechts in den Bauausschuss zu verweisen.