für Bewusstseinsschärfung und Unterstützung bei sexualisierter Gewalt in Schwimmbädern
Der Besuch der Schwimmbäder im Landkreis Alzey-Worms soll für alle Menschen ein Ort der Erholung, Freude und Sicherheit sein. Um das Bewusstsein für sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen zu stärken, haben die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis gemeinsam mit dem Warbede Frauennotruf Alzey die Kampagne „Flossen weg!“ ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative vom Schwimmverein Neptun 1894 Alzey e.V. sowie den Schwimmbädern im Landkreis.
Gegenüber sexualisierter Gewalt zeigen wir null Toleranz. Daher sei die Kampagne ein wichtiger Schritt, um Aufmerksamkeit zu schaffen und eine klare Haltung zu verdeutlichen. Der Landkreis stehe für einen konsequenten Umgang mit sexualisierten Übergriffen und Grenzüberschreitungen sowohl in der Gesellschaft als auch in den Schwimmbädern.
Mit der Kampagne sollen Mitarbeitende sensibilisiert werden, Situationen ernst zu nehmen und Betroffenen sicher und angemessen zu unterstützen.
Kern der Kampagne ist die Schulung des Schwimmbadpersonals von Seiten des Warbede Frauennotrufs Alzey.
Am Ende der Saison gebe es ein evaluierendes Fazit. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen in die Weiterentwicklung des Projekts einfließen, um den Schutz vor sexualisierten Übergriffen in den Schwimmbädern nachhaltig zu stärken.
Ergänzend zu den Plakaten, die in allen vier Schwimmbädern an prominenten Stellen platziert werden gibt es mehrsprachige Flyer. Nach dem Auftakt im Wartbergbad Alzey wird die Kampagne auch in den Freibädern Wörrstadt, Wöllstein und Eich umgesetzt.
Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Alzey, die Polizeiinspektion Alzey, der Bäderbetrieb Alzey sowie der Schwimmverein Neptun 1894 Alzey e.V.
Die Kampagne „Flossen weg!“ basiert auf einem erfolgreichen Konzept aus Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, das für den Landkreis übernommen und angepasst worden ist.