v.l.n.r. Horst Lepold, Marco Moser, Eckhard Blaß und Ortsbürgermeister Jörg Schmitt
Eine besondere Sitzgelegenheit hat kürzlich ihren Platz auf dem Spielplatz im Lydia-Bootz-Ring gefunden. Die selbst gestaltete Bank besteht aus zwei großen Leimbindern, die ursprünglich aus dem Elternhaus von Eckhard Blaß in der Wormser Straße stammen.
Beim Abriss des Hauses wurden die beiden Leimbinder ausgebaut und separiert. Daraus entstand die Idee von Eckhard Blaß, dem alten Baumaterial eine neue Verwendung zu geben.
Mit viel Eigenarbeit wurden die beiden Leimbinder aufbereitet und zu einer robusten Sitzbank gestaltet. Statt die Bank fest im Boden einzubetonieren, wurde sie aufgrund ihres hohen Eigengewichts frei aufgestellt. So bleibt sie flexibel und ist gleichzeitig gegen ein leichtes Wegtragen geschützt.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde die fertige Bank gemeinsam zum Spielplatz im Lydia-Bootz-Ring gebracht und dort übergeben.
Damit verbindet die neue Sitzgelegenheit gleich mehrere Dinge: ein Stück Geschichte aus Westhofen, nachhaltige Wiederverwendung von Baumaterial und bürgerschaftliches Engagement. Aus Balken eines abgerissenen Elternhauses ist so ein neuer Treffpunkt für die nächste Generation entstanden.
Die Ortsgemeinde Westhofen bedankt sich recht herzlich bei Eckhard Blaß für diese tolle Bank.