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Amtsblatt Limburgerhof
Ausgabe 18/2026
Gemeindemitteilungen
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Herz, Geduld, geschickte Hände

Häkel-AG an der Domholzschule

 

Immer wieder fragen Menschen aus Limburgerhof – Was ist das eigentlich, die Ganztagsschule? Um hier zu informieren, dienen Artikel wie dieser. Schule am Vormittag, dann Mittagessen, Hausaufgaben – und anschließend eine AG, die die Kinder nach ihren eigenen Interessen wählen, wie zum Beispiel die Häkel-AG von Frau Neumann.

„Handarbeiten machen Spaß!“ – da sind sich die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler der Domholzschule einig. Mit großer Begeisterung nehmen sie an der Häkel-AG in der Nachmittagsbetreuung teil, die die traditionelle Handarbeit wieder lebendig werden lässt. Mit viel Geduld entstehen hier kleine Kunstwerke – und dabei passiert noch so viel mehr: Feinmotorik und Konzentration werden geschult, Kreativität entfaltet sich in bunten Mustern und Formen, und ganz nebenbei erleben die Kinder Entspannung, Gemeinschaft und Stolz auf das, was sie selbst geschaffen haben.

Mit leuchtenden Augen präsentieren die Kinder ihre fertigen Werke. Diese Momente sind es, die auch Frau Neumann, die die AG ehrenamtlich leitet, besonders berühren. „Wenn ich sehe, wie stolz die Kinder auf ihre eigenen Arbeiten sind, dann weiß ich, warum ich das mache“, beschreibt sie ihre Motivation.

Doch Frau Neumann engagiert sich nicht nur am Nachmittag. Auch am Vormittag ist sie eine wertvolle Unterstützung im Schwimmunterricht. Besonders für die Kinder, die sich im Wasser noch unsicher fühlen, ist sie eine wichtige Begleiterin. Mit viel Einfühlungsvermögen, Ruhe und Geduld hilft sie ihnen, Vertrauen zu entwickeln – in sich selbst und die Fähigkeiten. Dabei übernimmt sie auch eine wichtige Aufgabe, indem sie die Klassen sicher auf dem Weg zum Schwimmbad und zurück begleitet.

Ihr Weg ins Ehrenamt begann einst durch einen Aufruf im Amtsblatt der Gemeinde Limburgerhof. Durch ihre langjährige Tätigkeit im Kindersport war die Verbindung zur Schule bereits gewachsen. Heute bringt sie ihre vielfältigen Erfahrungen im sportlichen und kreativen Bereich gewinnbringend für die Kinder ein.

Im persönlichen Gespräch wird schnell deutlich: Frau Neumann stellt sich selbst nie in den Mittelpunkt. Ihr geht es um die Kinder – darum, ihnen zuzuhören, sie zu verstehen und ihnen Mut zu machen. Nach einer langen durchgestandenen Krankheit ist es ihr ein Herzensanliegen, etwas zurückzugeben. Sie möchte Kinder stärken, ihnen Selbstvertrauen schenken und sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten. Dieses Engagement erfüllt sie selbst und macht ihr Leben, wie sie sagt, „bunter“.

Die Domholzschule ist dankbar für dieses besondere Engagement, die helfenden Hände und die offenen Ohren, die den Schulalltag bereichern und Kinder auf vielfältige Weise stärkt.