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Amtsblatt Limburgerhof
Ausgabe 34/2026
Gemeindemitteilungen
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Die neuen Sterne leuchten

Domholzschule begrüßt 63 Erstklässler

Glitzernde Kleider, feiner Zwirn, ein bisschen Blitzlichtgewitter und alle Augen auf sie gerichtet: Wie kleine Stars konnten sich die 63 Schulanfänger an ihrem ersten Tag in der Domholzschule fühlen. „Das ist euer großer Tag. Heute leuchtet ihr wie die Sterne“, begrüßte Schulleiterin Birigit Meyer die Erstklässler in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle.

Tatsächlich strahlen die Jungen und Mädchen, die ihren ersten Schultag haben, um die Wette. In manchen Gesichtern ist auch ein bisschen Ehrfurcht auf das, was in der Schule wohl kommen mag. Bei den meisten überwiegt jedoch die Vorfreude. „Ich bin aufgeregt, aber freue mich auch auf die Schule“, sagt Lavin. Der Einstieg in die Klassen 1a, b und c wird ihr und ihren Mitschülern vom Domholzteam ganz leicht gemacht. Auf den Bänken vor der Bühne warten bereits die Klassenlehrerinnen. Die Halle ist liebevoll mit Luftballons geschmückt. Als Deko sind überall viele verschiedene Sterne zu sehen. „Jeder Stern steht für Euch“, erklärt die Schulleiterin. „Alle sind einzigartig.“ Manche Sterne leuchteten schon hell, andere bräuchten noch etwas Zeit. „Genau diese Vielfalt macht unseren Sternenhimmel so schön.“

Ein Strahlen zaubern auch die Zweitklässler auf die Gesichter von Erstklässlern und Angehörigen, als sie „die Neuen“ mit ihrem Einschulungsrap willkommen heißen. Im vergangenen Jahr standen sie an dieser Stelle. Jetzt berichten die Zweitklässler den Schulanfängern, warum sie so gerne in die Domholzschule gehen und was sie zum Leuchten bringt. „Hier sind alle schön und lieb“, sagt Valentina, was die Zuhörer amüsiert. „Weil man hier so viel lernen kann“, erklärt Sophie.

Nach dem Lied verabschieden sich die Erstklässler in ihre erste Schulstunde, während die Schulleiterin noch einige Worte an die Eltern richtet. Auch sie könnten die neuen, kleinen Sterne beim Strahlen unterstützen, indem sie ihre Kinder nicht mit anderen verglichen, sondern sie ermutigten. Auch die Schule trage ihr Möglichstes dazu bei, dass sich die Kinder in ihrem eigenen Tempo entfalten könnten. Dabei sei sie oft auf die Unterstützung der Eltern angewiesen wie bei Festen, Ausflügen und Sportveranstaltungen, aber auch in Gremien wie dem Schulelternbeirat oder Förderverein. „Gemeinsam haben wir schon viel erreicht“, sagt Birgit Meyer. So konnten jüngst neue Sonnensegel und Sitzgelegenheiten für den Schulhof angeschafft werden. Ein Zaun sorgt für mehr Sicherheit. Neue Spielgeräte begeistern die Kinder. Der Glasfaseranschluss macht das digitale Arbeiten einfacher. „Das zeigt: Gemeinsam können viele kleine Sterne Großes bewirken“, resümiert die Pädagogin.