„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Gemäß dieser Prämisse ermöglichte die Gemeinde Limburgerhof einer Schülerin der Domholzschule, die vermutlich von einer schweren Lesestörung betroffen ist, die Anschaffung eines Vorlesestiftes. Der Vorlesestift der Marke Jourist Reader wird wie ein Textmarker über die Zeilen geführt, scannt dabei den Text ein und gibt ihn anschließend im Audio-Format per Lautsprecher oder Kopfhörer wieder.
Die Idee der Anschaffung entstand, als die Schülerin einer Sprachförderkraft erzählte, dass sie ihre Hausaufgaben im häuslichen Umfeld nicht erledigen konnte, weil sie die Aufgabenstellung nicht sinnentnehmend lesen konnte. Eine Unterstützung durch Eltern oder Geschwister blieb ihr aufgrund der Sprachbarriere verwehrt. Diese Aussage berührte nicht nur die Sprachförderkraft, sondern auch die Erste Beigeordnete Limburgerhofs Petra Börstler sehr, sodass das technische Hilfsmittel innerhalb kürzester Zeit angeschafft und überreicht wurde.
Während die Schülerin im Rahmen der ehrenamtlichen Sprachförderung fleißig an ihrer Lesekompetenz übt, übernimmt der Lesestift nun das Vorlesen komplizierter Aufgabenstellungen oder längerer Texte, wenn keine helfende Hand zur Stelle ist. Wie dankbar die Schülerin für die Unterstützung ist, zeigt ein Bild, das sie der Gemeinde gebastelt hat.
Auch die Lehrkräfte profitieren von den Vorteilen des Vorlesestiftes, da nun ein reibungsloseres Arbeiten möglich ist – insbesondere in Fächern, in denen Leseverständnis die Grundlage für alle Aufgaben bildet. Die Schülerin kann Aufgaben nun eigenständiger bearbeiten, ohne auf die unmittelbare Hilfe von Lehrkräften oder Mitschülern angewiesen zu sein.
Informationen zum Vorlesestift im Internet unter https://www.jouristreader.de
Mehr Informationen zum Thema Legasthenie, Lesestörung: https://www.bvl-legasthenie.de/legasthenie/tipps-fuer-eltern.html