Die Verbandsgemeinde Leiningerland treibt den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran: Bereits in seiner Sitzung am 12. Dezember 2024 hatte der Verbandsgemeinderat beschlossen, im Rahmen des „Kommunalen Investitionsprogrammes Klimaschutz und Innovation (KIPKI)“ Photovoltaikanlagen auf eigenen Liegenschaften zu errichten. Die Vergabeverfahren wurden jetzt erfolgreich abgeschlossen.
Im Januar 2026 konnten die Leistungen für drei Anlagen öffentlich ausgeschrieben werden. Die große Beteiligung der Unternehmen zeigt das hohe Interesse an kommunalen Klimaschutzprojekten. Nach Auswertung durch das beauftragte Ingenieurbüro und die Verwaltung erhält die Global Power GmbH aus Bad Dürkheim für die Angebotssumme von 42.896 Euro (netto) den Zuschlag. Das Projekt liegt damit deutlich unter der ursprünglichen Kostenschätzung von 57.644 Euro.
Auch für das Feuerwehrgerätehaus in Hettenleidelheim wurde das Vergabeverfahren erfolgreich durchgeführt. Hier erhält die GM-Photovoltaik GmbH aus Weinheim den Zuschlag für 40.720 Euro (netto) und liegt ebenfalls unter der kalkulierten Summe von 53.044 Euro.
Für das Feuerwehrgerätehaus in Obrigheim erhält ebenfalls die GM-Photovoltaik GmbH für die Summe von 32.578 (netto) den Auftrag. Die Kostenschätzung lag bei 46.365 Euro.
In allen drei Fällen liegen die Angebotssummen deutlich unter den veranschlagten Kosten, was die wirtschaftliche Umsetzung der Maßnahmen unterstreicht. Zusätzlich profitieren die Projekte von der aktuellen steuerlichen Regelung: Für Photovoltaikanlagen dieser Größenordnung fällt keine Mehrwertsteuer an. Besonders erfreulich ist zudem, dass die Umsetzung für die Verbandsgemeinde vollständig kostenneutral erfolgt. Die Finanzierung wird zu 100 Prozent über Fördermittel aus dem KIPKI-Programm sichergestellt. Mit der Installation der Photovoltaikanlagen auf dem Verwaltungsgebäude sowie den Feuerwehrgerätehäusern in Hettenleidelheim und Obrigheim setzt die Verbandsgemeinde ein starkes Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung und eine zukunftsorientierte kommunale Infrastruktur.
(Text/Foto: VGL/Schifferstein)