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Biebesheimer und Stockstädter Nachrichten
Ausgabe 22/2020
Vereine und Verbände
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Kreisjägerverein Groß-Gerau e.V.

Wildtierbaybies aller Arten

In der Fachsprache nennt man es Brut- und Setzzeit. Die ersten Jungtiere von Rehen, Wildschweine, Hasen, Damwild werden oder wurden schon geboren und verdienen unsere besondere Rücksichtnahme. Bodenbrüter wie Rebhühner, Fasane, Kiebitze bebrüten jetzt ihre Nester. Freilaufende Hunde vertreiben diese aber häufig, da sie viel besser, als wir Menschen, riechen und sehen können. Es hilft unseren Wildtieren am meisten, wenn wir Menschen mehr Rücksicht nehmen, auf den Hauptwegen bleiben und unsere Hunde angeleint lassen. Dem nachzukommen steht nicht im Widerspruch zu dem verständlichen Wunsch der Hundebesitzer ihrem Vierbeiner den notwendigen Freilauf zu gewähren. Mit einer einfachen Schleppleine kann man beides miteinander verbinden. Häufig wird den Jägern entgegen gehalten, dass sie nur die Jungtiere schützen wollen, um sie in den nächsten Jahren als Wildbret zu erlegen. Ja, Jäger jagen um heimisches und gesundes Fleisch aus der Region zu erlegen, aber sie halten sich an Jagdzeiten, die versorgungspflichtige Jungtiere schützen und hegen viele der oben genannten Tiere, ohne sie jemals zu bejagen, damit wir eine gesunde und vielfältige Natur haben. Das kann niemand von einem Hund oder einer Katze erwarten, aber gemeinsam und mit Rücksichtnahme auf die Natur geht es auf jeden Fall besser. Sollten sie dazu nach Fragen haben, stehen ihnen die Ansprechpartner unter www.kreisjaegerverein.de gerne zur Verfügung.