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Biebesheimer und Stockstädter Nachrichten
Ausgabe 45/2020
Vereine und Verbände - Biebesheim am Rhein
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Neue "alte" Bilder für das Bildarchiv

Der Heimat- und Geschichtsverein sammelt bereits seit seiner Gründung 1979 Fotografien die ortsgeschichtlich interessant sind.

In den letzten Tagen überließ unser Mitglied Hilde Harth dem Verein wieder ein solches Bild, mit vielen dazu gehörigen Informationen.

Das Bild wurde in der Rheinstraße an der Zufahrt zum heutigen Anglerweg aufgenommen. Da es sich zu diesem Zeitpunkt noch um einen unbefestigten Feldweg handelte hatte dieser keinen offiziellen Namen. Den bekam er erst 1948 durch einen Beschluss des Gemeinderates. Vorher nannte man ihn „Leser Weg“, vermutlich nach dem Besitzer des Hauses in der Rheinstraße 20, Lazarus (Elieser) Wachenheimer, nach dem Buch Biebesheim am Rhein – seine Gemarkung, Flur- und Straßennamen, nach dessen Vornamen.

1941 beschloss der Gemeinderat den Weg zu betonieren und eine „Fahr“ (Überfahrungsmöglichkeit für den Damm – heute Deich) bauen zu lassen. Danach wurde der Weg bis zur offiziellen Benennung meist Betonweg genannt.

Das Bild entstand bei den Umbaumaßnahmen vom Feldweg zum Betonweg in der Rheinstraße. Links stand das Haus von Fritz Plößer (Fahrrad). Im Hintergrund das Haus Rothermel „Wäschers“, Am Tor Otto Rothermel.

Links davon das Haus von Otto und Frieda Molter, später Grüll ehemals Gärtnerei, Heute die Zufahrt zum Rathaus.

Weiter: Haus Jakob Gunkel, Später Siegfried Röth und dann das Haus „Michels Wilhelm“ später Hertha Bayer.

Davor die Kinder vom „End“ Rheinstraße:

Stehend v.l.n.r.: Walter Hammann

Sitzend: Werner Schäfer (Cousin von Walter Hammann), Fritz Plößer jun., Walter Rothermel

Weiter stehend: Gerhard Nau, verdeckt Theo Nau, Hilde Keilig verh. Harth, Bertha Sudheimer verh. Fritsch, Martha Schaffner verh. Schicht, Gertrud Schaffner verh. Zeißler, Anni Plößer verh. Herröder, Hertha Hammann verh. Griguhn, Inge Rothermel war in Mannheim verheiratet.

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. freut sich immer über neue „alte“ Bilder, die er bisher noch nicht in seinem Bildarchiv hat. Ansprechpartner sind die Vorstandsmitglieder. Wenn das Museum wieder geöffnet ist, können Bilder auch dort abgegeben werden. Der Verein scannt die Bilder ein und gibt, wenn gewünscht, die Originale wieder zurück. Ideal ist es natürlich, wenn bereits gewisse Informationen mitgeliefert werden können.