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Biebesheimer und Stockstädter Nachrichten
Ausgabe 5/2019
Vereine und Verbände
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Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V.

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung

am Montag, dem 18. Februar 2019 um 19.00 Uhr in der Kulturhalle Biebesheim am Rhein

wir laden für Montag, den 18. Februar 2019 um 19.00 Uhr zur diesjährigen Jahresmitgliederversammlung in die Kulturhalle Biebesheim, Ludwigstraße ein.

Tagesordnung:

1.

Eröffnung und Begrüßung

2.

Berichte:

a)

Geschäftsbericht

b)

Kassenbericht

c)

Bericht über die Kassenprüfung

3.

Aussprache zu den Berichten

4.

Entlastung des Vorstandes

5.

Wahl eines Versammlungsleiters/in

6.

Neuwahlen zum Vorstand

a)

Vorsitzende/r

b)

stellvertretender Vorsitzende/r

c)

Schriftführer/in

d)

Rechner/in

e)

Beisitzer/innen

7.

Neuwahl der Rechnungsprüfer/innen

8.

Ehrungen

9.

Verschiedenes

Im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung wird um 20.00 Uhr Herr Prof. Dr. Knut Görich den Vortrag

„Erbe und Erblast: Friedrich Barbarossa – ein deutscher Nationalmythos“

halten, zu dem auch Nichtmitglieder eingeladen sind.

Vortrag des Heimat- und Geschichtsvereins Biebesheim e.V.

am 18. Februar 2019 um 20.00 Uhr in der Kulturhalle, Ludwigstraße, 64584 Biebesheim am Rhein

Erbe und Erblast: Friedrich Barbarossa – ein deutscher Nationalmythos

Referent: Prof. Dr. Knut Görich

Ludwig-Maximilians-Universität München

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. konnte für seinen Vortrag am 18.02.2019 in der Kulturhalle Biebesheim am Rhein Herrn Prof. Dr. Knut Görich, Ludwig-Maximilians-Universität München, gewinnen, der den Vortrag „Erbe und Erblast: Friedrich Barbarossa – ein deutscher Nationalmythos“ halten wird.

Der Verein setzt damit seine chronologische Vortragsreihe zu Deutsche Kaisern fort. 2017 hielt Prof. Dr. Wilfried Hartmann den Vortrag: „Ludwig der Deutsche oder Wie regierte ein König im 9. Jahrhundert“. Im vergangenen Jahr hielt, der leider verstorbene, Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg den Vortrag: „Das Frankenreich im Niedergang: Von Ludwig dem Stammler bis zu Karl dem Fetten“ In diesem Jahr wird die Reihe nun mit dem Vortrag über Kaiser Friedrich I., der später den Namenszusatz Barbarossa (Rotbart) erhielt, fortgesetzt. Dazu konnte einer der namhaftesten Referenten zu diesem Thema gewonnen werden.

Der Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa ist vielleicht mehr bekannt als bärtiger Märchenkaiser, der in einer Höhle des Kyffhäuser sitzt und auf sein Erwachen wartet und weniger als eigentlich historische Person. Als nationale Erlöserfigur, die die versunkene Herrlichkeit des Reiches wiederbringen werde, wurde der Kaiser im 19. Jh. zum deutschen Nationalmythos. Der Vortrag fragt nach den Gründen dieser Mythenbildung, die wenig mit dem historischen Geschehen des 12. Jh., viel jedoch mit den Hoffnungen und Sehnsüchten der Nationalbewegung im 19. Jh. zu tun haben. Exemplarisch behandelt werden dabei auch einzelne Episoden aus Leben und Politik des Herrschers.

Prof. Dr. Knut Görich ist ein deutscher Historiker für mittelalterliche Geschichte. Sein Forschungsinteresse gilt dem Zeitalter der Ottonen und Staufer, der früh- und hochmittelalterlichen Geschichtsschreibung, den Formen der Kommunikation und Interaktion im Mittelalter und der Kulturgeschichte des Politischen. Görich zählt zu den führenden Experten für den staufischen Herrscher Friedrich Barbarossa.

Geboren 1959 in Stuttgart, Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Tübingen, Auslandssemester an der Universität La Sapienza in Rom; 1988 Erstes Staatsexamen, 1992 Promotion, jeweils in Tübingen. 2000 Habilitation über "Die Ehre Friedrich Barbarossas" unter Prof. Dr.Wilfried Hartmann. Im Wintersemester 2000/01: Lehrstuhlvertretung an der Universität Mannheim. Seit dem Wintersemester 2001/02 lehrt Prof. Dr. Knut Görich als Nachfolger von Prof. Dr. Stefan Weinfurter als Professor für Geschichte des Früh- und Hochmittelalters an der Universität München. Seit 2014 ist er ordentliches Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.