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Winnweiler Rundschau
Ausgabe 15/2026
Nichtamtlicher Teil
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Forstwirtschaftsplan, Spenden und Infrastruktur

In der Gemeinderatssitzung vom 26. März standen unter anderem der Forstwirtschaftsplan, die Annahme von Spenden sowie verschiedene Themen aus dem Bereich Infrastruktur und laufender Maßnahmen auf der Tagesordnung.

Forstwirtschaftsplan 2026 einstimmig beschlossen

Revierförster Dieter Gass stellte den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2026 vor. Demnach ist ein Einschlag von insgesamt rund 200 Festmetern Holz vorgesehen, darunter 50 Festmeter Eiche und 100 Festmeter Kiefer. Die Preise für Nadelholz seien derzeit positiv zu bewerten, sodass mit Einnahmen in Höhe von rund 14.600 Euro kalkuliert wird.

Dem stehen Aufwendungen, unter anderem für Beiträge wie Waldbrandversicherung sowie Personalkosten, gegenüber. Zudem informierte Gass, dass im Bereich der Hohlsteinhütte verkehrssichernde Maßnahmen im Wald notwendig waren – insbesondere zum Schutz spielender Kinder oder Wanderer. Insgesamt ergibt sich aus der Kalkulation ein geplanter Überschuss von 7.123 Euro.

Darüber hinaus berichtete Gass über aktuelle Entwicklungen im Forstbereich. So ist die Nachfrage nach Brennholz zuletzt spürbar zurückgegangen, unter anderem aufgrund veränderter Heizgewohnheiten und vorhandener Vorräte aus dem Vorjahr. Entsprechend stehen derzeit noch Bestände an Brennholz zum Verkauf bereit. Außerdem wird in absehbarer Zeit ein neues Forsteinrichtungswerk erforderlich, was zu rund 90 Prozent gefördert werden kann.

Erfreulich ist zudem, dass die Ortsgemeinde erneut eine Zuwendung aus dem Förderprogramm „klimaangepasstes Waldmanagement“ erhalten konnte. Der Gemeinderat nutzte die Gelegenheit, um Dieter Gass und seinem Team ausdrücklich für ihr Engagement zu danken, welches sich kontinuierlich um Fördermittel und Zuwendungen für die Gemeinde bemüht.

Weitere Spenden für den Spielplatz angenommen

Ebenfalls positiv aufgenommen wurden gleich mehrere Spenden aus dem Jahr 2025. Der Gemeinderat dankte Rolf und Iris Brachhold (1.000 Euro) sowie Uwe Scheithe (300 Euro) für ihre zweckgebundenen Zuwendungen für die Seilbahn auf dem Spielplatz am Bürgerhaus. Auch der Familie Dautermann (500 Euro) galt ein besonderer Dank für ihre Unterstützung des Spielplatzes.

Maßnahmen und Entwicklungen in der Gemeinde

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde berichtet, dass die Straßenfläche im Bereich der Neumühle saniert wurde. Hintergrund ist die Nutzung im Zusammenhang mit dem Waldkindergarten „Elfetrippelsche“ sowie der Bauernhofkita „Hummelwiese“.

Zudem informierte Ortsbürgermeisterin Tanja Dautermann (SPD), dass es beim Radweg zwischen Münchweiler und Alsenbrück-Langmeil zu Mehrkosten in Höhe von 982 Euro sowie 5.832 Euro gekommen sei. Diese wurden inzwischen vom Land übernommen und erstattet. Auch im Zusammenhang mit der Kabelverlegung für den Solarpark Bernstein konnte die Ortsgemeinde Einnahmen verzeichnen.

Gute Nachrichten gab es zudem bezüglich der Photovoltaikanlage Stockwiese: Die Arbeiten sollen in Kürze abgeschlossen sein.

Darüber hinaus bedankte sich Dautermann im Namen der Ortsgemeinde bei Erik Jennewein (CDU) und der Neumühle für den übernommenen Grünschnitt entlang der Feldwege.

Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Ortsgemeinde auf der Warteliste für ein Geschwindigkeitsmessgerät steht, das kostenfrei durch die Pfalzwerke zur Verfügung gestellt werden soll. Nach Erhalt wird das Gerät für einen Zeitraum von drei Monaten an verschiedenen Stellen im Ort eingesetzt, um ein genaueres Bild der Verkehrssituation in Münchweiler zu gewinnen.

Abschließend wurde darüber informiert, dass der Maibaum im Ortskern abgebaut wurde, um ihn zu restaurieren. Neben einer Kürzung werden insbesondere die Schilder aufgearbeitet, sodass der Maibaum pünktlich zum 1. Mai in neuem Glanz erstrahlen und an seinem angestammten Platz wieder aufgestellt werden kann.

Ein nichtöffentlicher Teil mit Vertragsangelegenheiten schloss sich an.