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Winnweiler Rundschau
Ausgabe 28/2019
Amtlicher Teil
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Informationen zur Bauzeitverschiebung am Schwimmbad

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

da es im Nachgang zu der Bekanntgabe, dass es bei der Sanierung des Schwimmbades zu einer viermonatigen Verzögerung gekommen ist, zu verschiedenen Spekulationen und Gerüchten gekommen ist, möchte ich an dieser Stelle auf die Gründe hierfür im Detail nochmals eingehen.

Die ursprüngliche, vom Planungsbüro vorgesehene und uns gegenüber kommunizierte Bauzeit hatte einen Probebetrieb im Juni und eine Öffnung des Bades für Gäste im Juli 2019 vorgesehen.

Einen Monat Verzug hat im November 2018 eine Vergabebeschwerde eines bei der Auftragsvergabe für die Lieferung und den Einbau der Edelstahlbecken unterlegenen Bieters verursacht. In der Zeit der Prüfung und Entscheidung der Kommunalaufsicht über diese Beschwerde mussten die weiteren Arbeiten beim Rückbau der alten Becken ruhen, da die Maße für die Betonschneidearbeiten davon abhängig waren, welches System der verschiedenen Anbieter anschließend eingebaut wird.

Eine weitere Verzögerung von 2 Monaten hat sich dadurch ergeben, dass die Firma, die die öffentliche Ausschreibung des Rückbaues der Gebäude gewonnen hat, darauf angewiesen war, verschiedene Spezialmaschinen anzumieten. Diese wären nur mit entsprechender Verzögerung zu bekommen gewesen. Der Umstand, dass der alte Keller, in dem die Technik und die Heizung untergebracht waren und ursprünglich erhalten bleiben sollte, doch abgerissen werden musste, war bei der ursprünglichen Berechnung der Bauzeiten bereits berücksichtigt. Die Gründe für den Abriss und den Neubau des Kellers waren einmal die zu geringe Deckenhöhe für die neuen Filteranlagen sowie der Umstand, dass seitens des Statikers Folgeschäden am Übergang der alten zur neuen Bausubstanz befürchtet wurden. Auch kostenmäßig spielt dies keine wesentliche Rolle, da beim Erhalt des Kellers Mehraufwendungen für die Erhöhung der Decke und den aufwendigeren Rückbau des darüber befindlichen Betriebsgebäudes notwendig gewesen wären.

Der vierte Verzögerungsmonat hat sich jeweils hälftig aus einer notwendigen Verbesserung der Tragfähigkeit des Bodens zwischen den beiden Becken, sowie dem Austausch bzw. der Erneuerung eines Oberflächenwasserkanals unter dem ehemaligen Eingangsbereich ergeben. Nach der Freilegung des Kanals mit 80 cm Durchmesser wurde festgestellt, dass dieser erhebliche Schäden aufweist und ausgetauscht werden muss.

Es ist auch für uns als Verwaltung ärgerlich, dass es zu diesen Verzögerungen gekommen ist. Wir können aber nun, sicher davon ausgehen, dass zum Saisonbeginn 2020 tatsächlich auch alle Details fertig sein werden. Eine weitere gute Nachricht ist, dass wir derzeit rund 700.000,- € unter der Kostenschätzung liegen und davon ausgegangen werden kann, dass die Maßnahme insgesamt günstiger als ursprünglich geschätzt, umgesetzt werden kann.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals den Mitgliedern des Verbandsgemeinderat für die einstimmige Zustimmung zur Sanierung und Attraktivierung des Bades danken. In vielen anderen Kommunen werden Bäder nicht saniert, sondern gechlossen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. Ich werden bemüht sein, diese offen und transparent zu beantworten.

Ihr

Rudolf Jacob

Bürgermeister