Bei herrlichem Sonnenschein stellte sich der Kirchheimer Chor „GOSPEL-GOES-POP“ am 14. Juni 2026 um 17 Uhr in der Evang. Kirche in Breunigweiler ein und mit bester Sonntagslaune füllten die Besucher die Kirche bis zum letzten PLatz. Es war der zweite Auftritt an diesem Ort, beide Seiten kannten sich also schon und sofort stieg die Erwartungshaltung steil an.
Mit „Amazing Grace“ und „Joshua fit the battle of Jericho” - zwei klassischen Gospelsongs - startete der Chor. Umgehend wurde auch dem POP-Teil des Chornamens Rechnung getragen mit “Lady in Black”, eine Rockballade der britischen Band Uriah Heep und „Nothing else matters“, ein Lied der US-amerikanischen Band Metallica. Spätestens hier war die Harmonie zwischen Chor und Publikum bereits auf Hochtouren. Aber dann ließen sich die Kirchheimer etwas besonders Zündendes einfallen. Da ja zwei Stunden später unsere Fußballnationalmannschaft ihr erstes Spiel startete, war das Lied der Toten Hosen „An Tagen wie diese“ der Stimmungsmacher. Das Feuerwerk prasselte munter weiter mit. „Barbara Ann“, dem Superhit der Beachboys, „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel und „Say something”, bekannt durch Christina Aguillera. Dieser melancholische Song wurde ergänzt durch zwei Gospels „Come let us sing“ und „Open the eyes“, gefolgt vom Beat „Eye of the Tiger“. Nach einer Mischung aus Gospel, Pop und Rock mit „Let the river run“ gab es eine kleine Pause im Kirchengarten mit Getränken, Knabbereien und begeisterten Gesprächen.
Mit dem Spiritual „Somebody is knocking at the door” ging es weiter, bevor Leonard Cohens „Halleluja” alle verzauberte. Mit zwei weiteren Spirituals „Didn’t my Lord deliver Daniel“ und „A new anointing” zeigte der Chor seine Klasse und holte alle Zuhörer von den Stühlen, bevor er mit „Freedom is coming“ aus seinem Breunigweiler „Wohnzimmer“ ausmarschierte.
Wir können „GOSPEL-GOES-POP“ bestätigen, dass sie mit jedem Auftritt immer noch besser werden. Inzwischen unterstützen zwei Sängerinnen mit Schlagzeug und Gitarre und eindrucksvollem Sologesang. Wenn wir dieses Konzert mit einem Wort beschreiben wollen, dann wollen wir eines wählen, das dem Ort des Auftrittes Rechnung trägt, schließlich waren wir ja in einer Kirche: Sie waren himmlisch! Und ihrem musikalischen Vollblut-Chorleiter Frank Aiglstorfer rufen wir den Titel eines Seemannsliedes von Freddy Quinn zu: „Junge komm bald wieder“!