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Winnweiler Rundschau
Ausgabe 28/2026
Nichtamtlicher Teil
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Die Feuerwehr VG Winnweiler informiert

Einsätze im Juni

B 103 - 01.06.2026: Rauchentwicklung aus Gebäude in Winnweiler

Die Feuerwehr Winnweiler wurde zu einer Rauchentwicklung aus einer Schreinerei alarmiert, woraufhin der Löschzug zur Einsatzstelle ausrückte.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Absauganlage einer Säge gebrannt hatte. Das Feuer war bereits durch Mitarbeiter gelöscht worden, jedoch war im Dachbereich noch eine Verrauchung und Brandgeruch wahrnehmbar. Folglich ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor und kontrollierte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.Nachdem keine kritischen Temperaturen erkennbar waren, wurde die Belüftung eingeleitet. Weiterhin wurde die Absaugeinrichtung vollständig geleert und eine Kontrolle mit einer Kamera des Kanalwerks durchgeführt, welches im Verlauf zur Unterstützung angefordert worden war.

Drei Mitarbeiter des Betriebs wurden durch den Rettungsdienst untersucht, mussten jedoch nicht ein ein Krankenhaus verbracht werden. Nachdem die Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Lüftung erneut in Betrieb genommen und abschließend auf ihre Funktion kontrolliert.

 

B 109 - 04.06.2026: Dachstuhlbrand in Münchweiler

Während eines Gewitters mit Starkregen wurden die Einheiten Münchweiler, Winnweiler, Gonbach, Lohnsfeld und Sippersfeld zu einem Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag in Münchweiler an der Alsenz alarmiert. In der Erstalarmierung war außerdem auch die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn mit mehreren Fahrzeugen sowie der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) der VG Göllheim, der Gerätewagen Atemschutz aus der VG Nordpfälzer Land und die Abschnittsleitung Gesundheit.

Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten die Einsatzmeldung und gingen zügig unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im betroffenen Einfamilienhaus. Da auf dem Dach des Gebäudes eine PV-Anlage installiert war, musste diese zunächst stromlos geschaltet werden, um die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleisten zu können. Im Anschluss begannen drei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff mit der Brandbekämpfung im Dachgeschoss, da das Feuer bereits durch die Dachhaut eingedrungen war. Drei weitere ausgerüstete Trupps stellten die Sicherheitstrupps für die vorgehenden Kräfte. Parallel zu den Erstmaßnahmen wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Drehleiter in Stellung gebracht, um einen weiteren Löschangriff von außen einzuleiten.

Aufgrund der entstehenden Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung im Ortsgebiet Münchweiler mit Durchsagen des GW-Mess gewarnt und dazu angehalten, Türen und Fenster zu schließen. Während der laufenden Löscharbeiten wurde die zweite Drehleiter der Feuerwehr Enkenbach in Stellung gebracht und zur Kontrolle des Dachs auf Glutnester mittels Wärmebildkamera eingesetzt. Aus dem Korb der Drehleiter der Feuerwehr Winnweiler wurde parallel die Dachhaut geöffnet, um entsprechende Nachlöscharbeiten durchführen zu können. Zur Kontrolle auf Glutnester wurde weiterhin auch die Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Circa eine Stunde nach Alarmierung konnte die Meldung „Feuer aus“ gegeben werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch etwa eine weitere Stunde an.

Aufgrund des stark beschädigten Dachs wurde durch die Feuerwehr eine Dachdeckerei verständigt, welche das Dach nach Abschluss der Löscharbeiten so verschloss, dass im Inneren des Gebäudes keine weiteren witterungsbedingten Schäden entstehen. Das Einfamilienhaus ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

 

H 114 - 13.06.2026: Unterstützung für den Rettungsdienst in Alsenbrück-Langmeil

Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zu einer laufenden Reanimation in Alsenbrück-Langmeil als Unterstützung an. Die Einheiten Münchweiler und Winnweiler rückten daraufhin mit je einem Fahrzeug zur Einsatzstelle aus. Die Kräfte der Feuerwehr Münchweiler unterstützten vor Ort bei den Reanimationsmaßnahmen, um diese durch Rotation des Personals über einen längeren Zeitraum suffizient durchführen zu können. Das Fahrzeug der Feuerwehr Winnweiler wurde nicht mehr benötigt und konnte den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen.

B 121 - 22.06.2026: Fahrzeugbrand groß in Börrstadt

Die Einheiten Börrstadt, Steinbach und Winnweiler wurden zu einem brennenden, mit Heu beladenen Anhänger in Börrstadt alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Börrstadt bestätigten die Einsatzmeldung und begannen unmittelbar mit der Brandbekämpfung. Der landwirtschaftliche Anhänger war mit insgesamt 14 Rundballen beladen und stand bei Eintreffen bereits in Vollbrand. Der Traktor, welcher den Anhänger gezogen hatte, war durch den Eigentümer zuvor abgehängt worden und deshalb nicht in Brand geraten.

Zunächst wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt, um das Feuer am Anhänger einzudämmen. Weiterhin wurden zwei Rohre zum Schutz der umliegenden Vegetation eingesetzt, da das Feuer bereits teilweise darauf übergegriffen hatte. Die Wasserversorgung wurde durch die Tanklöschfahrzeuge der Einheiten Steinbach und Winnweiler sichergestellt.

Um ein weiteres Übergreifen auf die Vegetation zu verhindern, entschied sich die Einsatzleitung schlussendlich für ein Versetzen des Anhängers auf einen freien Platz mit einem nicht brennbaren Untergrund. Dort wurde das Heu anschließend mit Hilfe eines Teleskopladers vom Anhänger entladen. Der Anhänger wurde daraufhin abgelöscht und das Heu unter Zuhilfenahme eines Lüfters kontrolliert abgebrannt. Der Abbrand wurde durch die Feuerwehr Börrstadt und das Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter Wasserversorgung der Einheit Winnweiler überwacht und abschließende Nachlöscharbeiten unternommen. Im Anschluss konnte der Einsatz beendet werden.

 

B 123 - 24.06.2026: Vegetationsbrand an der A 63

Die Feuerwehr Winnweiler wurde zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Leitplanke an der A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern kurz vor der Anschlussstelle Sembach alarmiert. Da die Anschlussstelle Winnweiler in Fahrtrichtung Kaiserslautern aufgrund von Straßenarbeiten derzeit gesperrt ist, fuhren die Kräfte über die Behelfsauffahrt bei Wartenberg-Rohrbach auf die Autobahn auf.

Vor Ort fanden die Kräfte brennende Vegetation im Bereich der Mittelleitplanke vor, welche zügig mittels Schnellangriff des Tanklöschfahrzeugs (TLF 4000) abgelöscht werden konnte. Betroffen war eine Fläche von etwa einem halben Quadratmeter. Neben dem TLF 4000 war zudem der Einsatzleitwagen (ELW) an der Einsatzstelle. Nach der abschließenden Kontrolle der Vegetation mittels Wärmebildkamera, rückten die Kräfte wieder ein.

B 125 - 26.06.2026: Flächenbrand klein an der L 392 bei Alsenbrück-Langmeil

Die Einheiten Winnweiler, Imsbach und Münchweiler wurden zu einem Flächenbrand klein an der L 392 zwischen Imsbach und Alsenbrück-Langmeil alarmiert. Laut erster Meldung sollten dort circa fünf Quadratmeter am Straßenrand brennen.

Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Imsbach meldeten zurück, dass etwa 10 m² Grünstreifen neben der Straße brannten und begannen unmittelbar mit den Löschmaßnahmen. Hierzu wurde der Schnellangriff des Tanklöschfahrzeugs eingesetzt. Das Feuer konnte so innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Das wenig später eingetroffene MLF der Feuerwehr Münchweiler unterstützte anschließend bei den Nachlöscharbeiten. Die Fahrzeuge der Feuerwehr Winnweiler konnten die Anfahrt abbrechen.

Es stellte sich heraus, dass Passanten das Feuer entdeckt hatten und die Brandausbreitung bis zum Eintreffen der Feuerwehr so eindämmen konnten, dass es nicht auf das unmittelbar daneben liegende Getreidefeld übergegriffen hatte.

 

B 127 - 28.06.2026: Überörtliche Hilfe größeren Umfangs in Traisen

In Traisen im Landkreis Bad Kreuznach kam es am Samstag, den 28.06.2026, zu einem Waldbrand im Naturschutzgebiet am Rotenfels. Da das Gebiet mit Munitionsresten aus dem zweiten Weltkrieg beastet ist, gestalteten sich die Löscharbeiten von Beginn an schwierig und das Feuer breitete sich in kürzester Zeit auf eine Fläche von nahezu drei Hektar aus.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurde über das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) Rheinland-Pfalz eine umfangreiche Anforderung von überörtlicher Hilfe aus den umliegenden Landkreisen und kreisfreien Städten gestellt. Unter anderem wurde auch ein Einsatzverband aus der Verbandsgemeinde Winnweiler angefordert. Daraufhin rückten wenig später sieben Fahrzeuge der Einheiten Steinbach, Sippersfeld, Imsbach und Winnweiler zum Bereitstellungsraum in Rüdesheim aus, darunter drei Tanklöschfahrzeuge sowie der Wechsellader mit dem Abrollbehälter Wasserversorgung.

Bereits kurz nach der Ankunft im Bereitstellungsraum wurden die Fahrzeuge an den eigentlichen Einsatzort verlegt und dem Einsatzabschnitt 3 zugeteilt. Der ELW 1 der Feuerwehr Winnweiler wurde als Führungsunterstützung des Abschnittsleiters eingesetzt, während die Tanklöschfahrzeuge als Wasserzubringer und zur Brandbekämpfung eingesetzt waren. Das WLF mit dem AB-Wasser wurde im Verlauf im Bereich der Sprinklerringleitung eingesetzt. Diese diente der Bewässerung eines Waldareals aus sicherer Entfernung, um dort die Brandausbreitung einzudämmen.

Am Sonntagabend machte sich eine Mannschaft zur Ablösung der Kräfte vor Ort auf den Weg nach Traisen. Neben den bereits eingesetzten Einheiten, unterstützen nachfolgend auch Kräfte aus den Feuerwehren Falkenstein und Gonbach. Am Montagmorgen wurden die Kräfte der Feuerwehr VG Winnweiler erneut intern ausgewechselt, um weitere 12 Stunden vor Ort zu unterstützen. Am Abend konnten dann alle Fahrzeuge aus der VG Winnweiler geschlossen die Heimfahrt antreten.

Der Brand im Waldgebiet am Rotenfels ist zum jetzigen Zeitpunkt (01.07.2026) unter Kontrolle, es sind jedoch umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich, die unter anderem auch mit Hilfe von Löschrobotern durchgeführt werden

 

B 129 - 28.06.2026: Flächenbrand klein in Börrstadt

Die Einheiten Börrstadt und Winnweiler wurden zu einem Flächenbrand in Börrstadt alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es auf etwa 100 m² eines bereits abgeernteten Getreidefelds brannte. Die Kräfte nahmen ein D-Strahlrohr sowie Löschrucksäcke und Brandpatschen vor, womit eine Brandausbreitung verhindert wurde und das Feuer zeitnah abgelöscht werden konnte.

B 133 - 30.06.2026: Baumbrand in Sippersfeld

Die Einheiten Sippersfeld, Breunigweiler, Steinbach und Winnweiler wurden zu einem Baumbrand am Retzbergweiher in Sippersfeld alarmiert. Vor Ort brannte ein abgebrochener und bereits fauler Baumstumpf.

Bei Eintreffen der Kräfte hatte der Betreiber der Retzberghütte bereits erste Löschversuche mittels Pulverlöschern unternommen, welche das Feuer jedoch nicht vollständig ablöschen konnten. Die offenen Flammen wurden mittels Schnellangriff des MLF Sippersfeld abgelöscht und der Stumpf anschließend gekühlt. Daraufhin wurden die durch den Brand betroffenen Bereiche mittels Kettensäge herausgeschnitten, sodass diese nochmal separat auf eine unbedenkliche Temperatur heruntergekühlt werden konnten. Der Forst wurde über den Einsatz informiert.

Der ELW sowie das MLF waren an der Einsatzstelle, das TLF 4000 verblieb vorerst im Bereitstellungsraum, wurde jedoch nicht benötigt. Alle weiteren Kräfte konnten den Einsatz abbrechen.

 

Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens im Juni, konnten wir hier nur einen Ausschnitt veröffentlichen. Alle Einsätze sowie die detaillierten Berichte dazu, finden Sie auf unserer neuen Website unter www.feuerwehr-vg-winnweiler.de