Titel Logo
Winnweiler Rundschau
Ausgabe 29/2019
Nichtamtlicher Teil
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Fotomuseum Winnweiler: Ein Nachmittag mit Stereofotografien, View-Mastern und 3D-Anaglyphen

Im Jahr 1849, also vor 170 Jahren, wurde die erste Stereokamera vorgestellt, die mit zwei Objektiven gleichzeitig zwei Bilder des gleichen Motivs aufnahm. Aus beiden Bildern, in einem Stereoskop betrachtet, lässt das menschliche Gehirn ein dreidimensionales Bild entstehen. Bis auf den heutigen Tag ist dieses Verfahren aktuell und eine der wenigen Möglichkeiten, bei Bildern einen 3D-Eindruck zu erzielen. Anaglyphen, die z.B. mit einer Rot-Blau-Brille betrachtet werden müssen sind eine ebenfalls noch aktuelle Weiterentwicklung.

1939, also vor 80 Jahren, wurde von einem deutschstämmigen Amerikaner auf der Basis der Stereofotografie das View-Master-System entwickelt. Die runden Scheiben mit jeweils sieben Bildpaaren, die - mit einem View-Master betrachtet - dreidimensionalen Eindruck erweckten, entwickelten sich dann für einige Jahrzehnte zu einer Alternative zu den Ansichtskarten. Im kleineren Umfang findet auch dieses System noch heute Verwendung und Liebhaber.

Aus diesen beiden Anlässen bietet das Fotomuseum in Winnweiler, Falkensteinerweg 2, am Sonntag, den 21. Juli von 14.30 bis 17.30 Uhr, für alle Interessierten einen „Stereobild-Nachmittag“ an. Dabei werden nicht nur Informationen zu diesen Verfahren geboten. Insbesondere haben die Besucher die Möglichkeit, auch eine Vielzahl von Bildern mit Stereoskopen, View-Mastern und mit 3D-Brillen zu betrachten. Dies ist auch in unserer Zeit immer noch ein besonderes Erlebnis. Der Eintritt ist frei.