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Winnweiler Rundschau
Ausgabe 33/2019
Nichtamtlicher Teil
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Einladung zum Trauercafé in Kirchheimbolanden

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, auf einen Verlust zu reagieren

Trauer hat viele Gesichter und wird von jedem wieder anders erlebt.

In Familien kann das manchmal für Verwirrung sorgen:

Warum weint meine Tochter nach dem Tod der Oma nicht? Sie hat sie doch so lieb gehabt!

Wie kannst du nur ans Kuchenbacken denken - mich lähmt die Traurigkeit!

Wollen wir nicht einmal über den Tod deines Vaters reden? Es hat doch keinen Sinn, so zu tun, als sei nichts geschehen!

Also, dieser Wutausbruch beunruhigt mich jetzt - Weinen hätte ich verstanden…

So viele Möglichkeiten, auf den Verlust eines nahen Menschen zu reagieren. Und so viele Möglichkeiten für die Umgebung, etwas falsch zu verstehen… Im Trauercafé machen sich die Gäste auf eine Spurensuche: Wie habe ich das bei mir erlebt? Hätte ich mich gerne anders verhalten? Was empfinde ich als hilfreich? Der Austausch mit anderen Betroffenen zeigt: Ich bin nicht allein mit meinen manchmal auch sehr widerstreitenden Gefühlen, anderen geht es ähnlich. Der Erfahrungsaustausch hilft, den eigenen Trauerweg zu finden.

Das nächste Trauercafé findet am Freitag, dem 16. August von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Ökumenischen Sozialstation Donnersberg-Ost, Dannenfelser Straße 40 b in Kirchheimbolanden statt. Der offene Gesprächskreis wird von einer Seelsorgerin sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes begleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Information: Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Donnersberg-Ost, Telefon: 06352/70 597 14 oder ahpb-donnersberg@diakonissen.de.